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EDV-unterstützte Optimierung der Verwaltungssprache in Österreich am Beispiel einer einer öffentlichen Kontrolleinrichtung

Günter Fradinger

Aus ihrer Entwicklung umgibt die Verwaltungssprache eine sprachliche Normierung im Hinblick einer Allgemeinverbindlichkeit gegenüber den Adressatinnen bzw. Adressaten, wobei deren historische Kodifikation sowohl in Wörterbüchern als auch in sonstigen Aufzeichnungen niedergeschrieben wurde. Dies betrifft auch die verbindliche Einhaltung der Gendergerechten Formulierungen in der österreichischen Verwaltungssprache: Durch Umformulieren des Satzes soll die bzw. der Handelnde eindeutig in den Prüfberichten benannt werden. Diese Arbeit zeigt, inwieweit im Hinblick einer optimalen Verständlichkeit und Lesbarkeit der Verwaltungssprache und deren Texte für die Adressatinnen bzw. Adressaten diese Ziele mithilfe einer EDV-Unterstützungshilfe zu erreichen sind. Zusätzliches Infomaterial ist dem Buch auf einer CD beigefügt.
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1. Einleitung

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Im Rahmen der Erstellung von Prüfberichten im Kontrollamt der Stadt Wien traten seit dem Jahr 2006 verstärkt Bemühungen auf, diese mithilfe einer einheitlichen und standardisierten Verwaltungssprache nach den historisch gewachsenen Richtlinien und den jeweils aktuellen Vorgaben des Kontrollamtsdirektors bzw. der Kontrollamtsdirektorin zu verfassen.

Ziel war dabei vor allem, die auf Papier in einer Loseblattsammlung verfassten Richtlinien und Wörterbücher unter Zuhilfenahme einer elektronischen Lösung zusammenzufassen bzw. durch diese zu ersetzen und den Verfasserinnen bzw. Verfassern der Prüfberichte zur Unterstützung am Arbeitsplatz unmittelbar zur Verfügung zu stellen.

Als Eigenmotivation sollte dabei eine einheitliche Standardisierung für eine verbesserte Lesbarkeit und Verständlichkeit der Prüfberichte erreicht werden, damit deren Inhalte und Ergebnisse für den vorgesehenen Adressatinnen- bzw. Adressatenkreis leichter nachvollziehbar sind.

Der Einsatz einer EDV-unterstützten einheitlichen Verwaltungssprache am Beispiel des Kontrollamtes der Stadt Wien soll zeigen, dass mit einer derartigen Umsetzung eine im öffentlichen Auftrag stehende unabhängige Kontrolleinrichtung ihre Prüfberichte einheitlich und standardisiert erstellen kann.

Für einen positiven und nachhaltigen Outcome durch die Prüfberichte bei den Adressatinnen bzw. Adressaten und für einen volkswirtschaftlichen Mehrwert scheint es zweckmäßig zu sein, Mängel und Fehler bei der Erstellung von Prüfberichten mit geeignetem Werkzeug zu begegnen, anstatt deren Konsequenzen in Kauf zu nehmen.

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