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Wissensproduktion und koloniale Herrschaftslegitimation an den Kölner Hochschulen

Ein Beitrag zur «Dezentralisierung» der deutschen Kolonialwissenschaften

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Anne-Kathrin Horstmann

Köln und seine Hochschulen blicken auf eine lange, bisher vernachlässigte koloniale Vergangenheit zurück. Sowohl in der Zeit des realen Kolonialbesitzes als auch im Zuge des Kolonialrevisionismus der Weimarer Republik und der NS-Zeit spielten «koloniale Themen» eine kontinuierliche Rolle in Wissenschaft und Öffentlichkeit, obwohl Köln nicht auf den ersten Blick als Kolonialmetropole erscheint und es in der Stadt nie ein «Kolonialinstitut» gab. Wissensproduktion und koloniale Herrschaftslegitimation waren dennoch eng miteinander verknüpft. Die Studie spürt dieser vielschichtigen Verbindung nach und liefert durch ihren lokalhistorischen und postkolonialen Ansatz nicht nur neue Erkenntnisse für die Universitäts- und Stadtgeschichte, sondern auch für eine kritische Wissenschafts- und Kolonialgeschichte.
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9. Quellen-, Literatur- und Abbildungsverzeichnis

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9.1 Archivalische Quellen

Universitätsarchiv Köln (UAK)

Professorenkartei Johannes Zschucke

Vorlesungsverzeichnisse der Städtischen Handelshochschule und der Universität zu Köln aus den Jahren 1902 bis 1945 (einzusehen im Sonderlesesaal Historische Sammlungen sowie teilweise online als „Digitale Sammlung: Kölner Personal- und Vorlesungsverzeichnisse“ der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln unter: http://www.ub.uni-koeln.de/sammlungen/vorlesung/index_ger.html (20.01.2015))

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