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Steuerplanung mit EU-Holdinggesellschaften für Drittstaaten-Investoren

Steuerwirkungen, Länderanalysen, steuerpolitische Handlungsempfehlungen

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Torben Petersen

Der Einsatz von Zwischenholdinggesellschaften innerhalb der EU ermöglicht Investoren aus Drittstaaten die Entwicklung steuerlich optimaler Konzernstrukturen. Die Identifizierung des passenden Holdingstandorts erweist sich dabei als komplexe Herausforderung. Ausgehend von den Steuerwirkungen einer Holdinggesellschaft zeigt die Arbeit auf Basis von Standortanalysen, dass die Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten grundsätzlich als Holdingstandorte in Frage kommt. Auf dieser Grundlage sowie der Anleitung zur Gestaltungssuche wird der Steuerpflichtige in die Lage versetzt, den individuell passenden Holdingstandort zu finden. Für die Politik ergeben sich aus dem Wissen über die Ausprägung holdingrelevanter Standorteigenschaften und deren Auswirkungen steuerpolitische Handlungsempfehlungen.
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Vorwort

Vorwort

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Ein funktionierendes einheitliches europäisches Unternehmenssteuerrecht ist nach wie vor nicht in greifbarer Nähe. Die einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Union leisten sich vielmehr komplexe Steuerrechtsordnungen mit der Folge eines enormen Beratungsbedarfs für international tätige Unternehmen. Die Nutzung von Holdinggesellschaften innerhalb der EU kann dieser Komplexität entgegen wirken und eröffnet ein steuerliches Gestaltungspotenzial, dessen Kern in der Auswahl des geeigneten Euro-Holding Standorts besteht. Das in dieser Arbeit genutzte Untersuchungsmodel mit einem Drittstaaten-Investor als obersten Anteilseigner eines international tätigen Unternehmens bieten dem Steuerpflichtigen Hilfestellung bei der Entscheidungsfindung und beinhaltet neben den bekannten steuerlichen Gestaltungstechniken holdingspezifische Länderanalysen aller EU-Mitgliedstaaten (Stand Juni 2013).

Neben dem Erkenntnisgewinn für den Steuerpflichtigen über relevante Standortfaktoren und steuerliche Rahmenbedingungen in den EU-Mitgliedstaaten bieten die gewonnenen Ergebnisse steuerpolitische Entscheidungshilfen. Aktuelle internationale Initiativen wie der von der OECD begleitete Aktionsplan gegen Base Erosion and Profit Shifting (BEPS) offenbaren den Beratungsbedarf zu Gesetzen, welche die Einhaltung des fairen Wettbewerbs unterstützen und gleichzeitig die Beachtung des objektiven Nettoprinzips als sinnstiftende Leitidee berücksichtigen.

Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2013 von der Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. als Inaugural-Dissertation angenommen. Das Manuskript geht auf meine Tätigkeit als Assistent am dortigen Lehrstuhl für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre zurück und wurde in der Folgezeit parallel zu meiner Beschäftigung als Steuerberater für international operierende Unternehmen erweitert.

Mein Dank gilt an erster Stelle meinem Doktorvater StB Prof. Dr. Wolfgang Kessler, Direktor des...

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