Show Less
Restricted access

Kritische Studie zur Evolutionstheorie

Paradigmenkritik der Evolutionstheorie aus neuerer interdisziplinärer Sicht

Series:

André Derndarsky, Marian Christof Gruber and Wolfgang Kammerer

Die Forschungsergebnisse der modernen Biowissenschaften bilden die Wissensbasis der Deutung und Interpretation von der Entstehung und Entwicklung des Lebens und dessen Prozesse durch die Evolutionstheorie. In dieser Studie wird das heutige monomodal materielle Weltbild auf ein duomodal materiell-geistiges erweitert. Auf Basis dieses erweiterten Paradigmas wird gezeigt, dass Leben untrennbar mit Information und Geist verbunden ist. Die erkenntnistheoretischen, stochastischen und polymerchemischen Schwierigkeiten für eine Entstehung des Lebens nur aus der Materie nach den Gesetzen von Physik und Chemie werden aufgezeigt. Namhafte Evolutionsbiologen rufen daher nach einem neuen Einstein in der Biologie, der die derzeitige Evolutionstheorie durch eine neue ersetzt, wie seinerzeit Einstein die klassische Physik des 19. Jahrhunderts durch die relativistische Physik des 20. Jahrhunderts, weil in der heutigen Evolutionstheorie offensichtlich etwas Grundsätzliches fehlt. Die Autoren suchen dieses Fehlende auf interdisziplinärer Basis zu finden und zu identifizieren.
Show Summary Details
Restricted access

WOLFGANG WEHRMANN/WOLFGANG KAMMERER - Die fünf Hauptkritikbereiche der Evolutionstheorie

Extract

← 10 | 11 → Die fünf Hauptkritikbereiche der Evolutionstheorie

Wolfgang Wehrmann / Wolfgang Kammerer

1. Erkenntnistheorie und Logik

Wenn man als Philosoph und technischer Wissenschaftler die Veröffentlichungen der Evolutionsbiologen im Zusammenhang mit den Evaluierungen von Ergebnissen der Evolutionsforschung liest, fallen bei deren Interpretationen und den daraus abgeleiteten Theoriebildungen deutlich große Ungenauigkeiten bezüglich erkenntnistheoretischer Begriffe, Ebenen, Gegenständen und Dignitäten der Erkenntnis sowie syllogistischer Methoden auf. Diese führen zu logischen Deformationen, die zu Fehlern im Erkenntnisprozess und dessen Interpretationen führen, wodurch diese oft zu persönlichen Meinungen devaluiert werden. Hauptsächlich betreffen diese Mängel narrativ genannt die Äqui- und Univokation, die logischen Grundsätze der Identität, des Widerspruchs, des ausgeschlossenen Dritten und des hinreichenden Grundes sowie die logischen Deformationen der Totalisierung, der Identisierung und der Singularisierung nach LEO GABRIEL.1

Die Einhaltung der Gesetze der Logik ist ein ungeschriebenes Gesetz in allen Wissenschaften, somit auch in den Naturwissenschaften und im Bereich der Evolutionstheorie. Ohne genaueste Einhaltung dieser Gesetzmäßigkeiten würde kein Computer funktionieren. Somit ist es redlich, die Gültigkeit der Logik auch im Bereich der Erkenntnisfindung in der Biologie einzufordern. Alles Andere wäre Ideologie, aber nicht Wissenschaft.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.