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Ökumenische Tele-Visionen

Eine Analyse zu den Chancen überkonfessioneller Kooperation im Fernsehen

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Johannes Winkler

Inwieweit vermag das Fernsehen als eine Form der Öffentlichkeit die Ökumene voranzubringen? Über welche Möglichkeiten verfügt die Ökumene, die mediale Kommunikation der Kirchen zu verbessern? Die Arbeit untersucht die Chancen und Risiken ökumenischer Kooperation im Fernsehen. Dafür analysiert der Autor das Angebot religiöser Sendungen im deutschsprachigen TV und vergleicht qualitativ Religionsreportagen eines öffentlich-rechtlichen und eines privaten christlichen Senders. Ebenso werden die Mediendokumente der Kirchen und der ökumenischen Organisationen analysiert. Die Ergebnisse stellt der Autor den Modellen der Ökumene gegenüber. Es zeigt sich, dass hinsichtlich des Dialoges mit der pluralen Gesellschaft die überkonfessionelle Zusammenarbeit für Kirchen, Verkündigung und Ökumene von großem Nutzen sein kann.
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1. Einleitung

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1 Einleitung

Bereits 1969 betonte Johann Baptist Metz in seinem Buch „Reform und Gegenreformation“, dass es sich beim Problem der Ökumene nicht um ein „reines Theorieproblem“, vielmehr um ein „Theorie-Praxis-Problem“ handle und die Öffentlichkeit ein „unaufgebbares Medium der theologischen Wahrheits- und Einheitsfindung“1 sei. Damit drückt der katholische Fundamentaltheologe seine Skepsis gegenüber Vorstellungen aus, ökumenische Probleme allein auf Theologenebene lösen zu können. Ökumene entwickle und vollziehe sich wesentlich im praktischen Leben aller Gläubigen und gehöre deshalb in die Öffentlichkeit. Neben dem Gewicht, das ihr im theologischen Gespräch zukomme, sei sie stets Gegenstand von allgemeinem Interesse.

Im Hinblick auf diese Thematik versucht die vorliegende Arbeit auf zwei Fragen einzugehen:

• Inwieweit vermag das Fernsehen als eine Form dieser Öffentlichkeit die Ökumene voranbringen?

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