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Bewegte Sprache

Leben mit und für Mehrsprachigkeit

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Antonella Nardi and Dagmar Knorr

Mehrsprachigkeit begegnet einem heutzutage überall; sie hat alle Lebensbereiche und Kommunikationsformen erfasst. Mehrsprachigkeit wird gelebt, weil die Mitglieder unserer Gesellschaft selbst mehrsprachig sind. Es sind Personen, die ihre sprachlichen Ressourcen in das gesellschaftliche Miteinander einbringen – so wie Antonie Hornung, der dieser Band gewidmet ist. Hierzu gehört auch der Wechsel zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Regionen. Mit den Personen bewegt sich auch die Sprache. Der Umgang mit Mehrsprachigkeit umfasst individuelle, didaktische und wissenschaftliche Facetten, die in diesem Band beleuchtet werden. Daher sind die Beiträge auf Deutsch, Italienisch, Englisch und Spanisch verfasst und vertreten sprachwissenschaftliche, didaktische und literaturwissenschaftliche Diskurse, die Mehrsprachigkeit in verschiedener Weise thematisieren. Gemeinsam ist ihnen die Basis, einen Menschen als Individuum mit seinen sprachlichen Fähigkeiten wahrzunehmen und wertzuschätzen.
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Die Waschung der Hände: Somatismen im Deutschen und Italienischen: Ernst Kretschmer

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Il contributo si colloca nel campo della fraseologia comparativa focalizzando un aspetto tematico studiato sin dagli anni ’80: il confronto interlinguale italiano-tedesco tra fraseologismi che comprendono la denominazione di una parte del corpo umano, i cosiddetti “somatismi” che nella coppia di lingue considerata rappresentano circa il 20 % dei fraseologismi. L’analisi comparativa mostra due prospettive: la prima ad un livello micro, la seconda ad un livello macro. Nella prima si parte dall’interpretazione semantica dei somatismi “seine Hände in Unschuld waschen” e “lavarsene le mani” per indagarne poi le possibilità di categorizzazione in contesto interlinguale, soffermandosi soprattutto sul concetto di equivalenza. Nella seconda parte del contributo si discutono le dimensioni culturali e antropologiche dei somatismi. Gli esempi di “seine Hände in Unschuld waschen” e “lavarsene le mani” rimandano da un lato alle radici cristiane della cultura europea, alla medicina dell’antichità greca o alla giurisdizione medievale. Dall’altro lato possono essere considerati espressioni arcaiche della psiche umana, come nel caso dei due somatismi presi in considerazione che richiamano il cosiddetto “effetto Macbeth”: il presunto ritorno alla purezza etica dell’innocente.

Einleitung

Als Pontius Pilatus um das Jahr 30 herum nicht dem Rat seiner Frau, sondern dem Drängen der Volksmenge folgte und statt des Banditen Barabbas Jesus Christus dem Tod am Kreuz übergab, ließ er sich eine Schale mit Wasser reichen und wusch sich die Hände darin. Was er dabei sagte, ist ebenso ungewiss wie die Episode als solche. Wäre Deutsch seine Sprache gewesen hätte...

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