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Virtuelle Arbeitswelten

Fallstudien zur Kommunikation in Multimediakonferenzen internationaler Arbeitsgruppen

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Susanne Hoppe

Das Englische ist als Fachsprache und Lingua franca im internationalen Geschäftskontext unverzichtbar. Diese Studie analysiert erstmals seinen Gebrauch in Multimediakonferenzen, deren Teilnehmer sich an verschiedenen Orten befinden, während sie visuell präsentierte Daten bearbeiten. Die Studie zeigt, welche (non)verbalen Mittel eingesetzt werden, um diese hochspezifische Kommunikation zu meistern. Ein Ergebnis ist, dass Multilingualität und -kulturalität die Interaktionsstruktur beeinflussen. Sichtbar wird dies zum einen an spezifischen Formen des Code-Switching, Code-Mixing und Co-Lingualismus, zum anderen an zwei funktional unterschiedlich motivierten Typen von Sprechpausen. Detaillierte Transkripte der Konferenzen als wertvolles Datenkorpus für die nachfolgende Forschung liegen der Studie bei.
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V. Diskussion

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Das nachfolgende Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und interpretiert die Analysen im Zusammenhang mit den Forschungsfragen aus Kapitel 4.

Die vorliegende Arbeit folgte der Grundüberzeugung, dass jeder menschlichen Kommunikation die Anpassungsfähigkeit der Interagierenden an den kommunikativen Kontext zugrunde liegt. Alle beteiligten Kommunikationspartner verfügen einerseits über situative Kompetenz und sind andererseits in der Lage, allgemeinere linguistische und kognitive Strategien anzuwenden. Dazu gehören:

• das Erfassen der Gesamtsituation unter Zuhilfenahme aller angebotenen Kommunikationskanäle;

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