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Pragmantax II

Zum aktuellen Stand der Linguistik und ihrer Teildisziplinen- Akten des 43. Linguistischen Kolloquiums in Magdeburg 2008- The Present State of Linguistics and its Sub-Disciplines- Proceedings of the 43 rd Linguistics Colloquium, Magdeburg

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Edited By Katrin Schöpe, Renate Belentschikow, Angelika Bergien and Armin Burkhardt

Dieser Band vereinigt 63 Beiträge in deutscher, englischer und französischer Sprache. Er repräsentiert ein breites Spektrum an Themen und Erkenntnissen aus verschiedenen Bereichen der Linguistik und versucht damit eine kritische Bestandsaufnahme des Faches. Die Beiträge widmen sich Fragestellungen aus den Gebieten der Grammatik, Semantik, Text- und Diskurspragmatik sowie der Angewandten Linguistik. Aufsätze zur kontrastiven Linguistik und zur Fremdsprachendidaktik runden den Band ab.
This volume contains the revised versions of 63 papers, written in German, English and French. It considers a broad spectrum of topics and findings from various areas of linguistics and thereby offers a critical review of the field. The authors address questions ranging from grammar, semantics, text and discourse pragmatics to issues from the field of applied linguistics. The volume is concluded by studies on contrastive linguistics and foreign language pedagogy.
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Wie schreiben Wissenschaftler in einer L2

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Maria Grozeva, Sofia

1 Einleitung

Auf internationalen Tagungen präsentieren heute viele Forscher ihre Vorträge in einer Sprache, die für sie eine Fremdsprache (L2) darstellt. Auch wenn sie diese Sprache sehr gut beherrschen, kommt es nicht selten zu Unklarheiten und notwendigen zusätzlichen Erläuterungen. Was könnte der Grund dafür sein? Die möglichen Erklärung schweben zwischen zwei Polen:

Auf dem einen steht die Universalitätshypothese von Widdowson (1979), der den wissenschaftlichen Diskurs als ein sekundäres System betrachtet, das unabhängig von dem primären Kultursystem existiert, da es mit logischen Denkstrukturen, Begriffen und Termini arbeitet, die universal sind und auf der Realität beruhen. Er schreibt: „Scientific exposition is structured according to certain patterns of rhetorical organization which, with some tolerance for individual stylistic variation, imposes conformity on members of the scientific community no matter what language they happen to use.“ (Widdowson 1979: 61)

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