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Narrative des Ersten Weltkriegs

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Edited By Miriam Seidler and Johannes Waßmer

Wie lässt sich das Fronterlebnis erzählen? Dieser Frage sahen sich die Soldaten im Ersten Weltkrieg gegenüber. Das, was sie an der Front erlebten, ist so neu und einzigartig, so traumatisch und gewaltsam, dass es nicht in Worte gefasst werden kann, selbst wenn es bildlich vor Augen steht. Traditionelle Darstellungsweisen von Krieg und Gewalt werden dem Erleben nicht gerecht. Nicht nur die Kriegsgräuel, auch die gesellschaftliche Rechtfertigung des Krieges und vor allem die Euphorie bei Kriegsbeginn bedürfen einer Sinndeutung. Neben der kulturgeschichtlichen Verortung des Kriegserlebens nimmt der Band vermeintliche Randphänomene wie das Erleben der Heimatfront, den U-Boot-Krieg und den Krieg in Ostpreußen, sowie das weibliche Kriegserleben in den Fokus.
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Autorinnen und Autoren

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Carl Freytag

Dr. rer. nat., Habilitation über den Wind im Gebirge. Arbeitsschwerpunkte: Kritische Theorie (insbesondere Sohn-Rethel, Benjamin, Adorno), Eliteforschung, Südosteuropapolitik in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus.

Lars Koch

geb. 1973, Dr. phil., seit 2014 Professor für Medienwissenschaft und Neuere deutsche Literatur an der Technischen Universität Dresden. Arbeitsschwerpunkte u.a. Literaturgeschichte der Angst, Kulturtheorie der Störung, Medialisierung von Gefahr und Risiko.

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