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inklings – Jahrbuch für Literatur und Ästhetik

C. S. Lewis – 50 Jahre nach seinem Tod- Werk und Wirkung zwischen Huldigung und Kritik

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Edited By Dieter Petzold

«Inklings» nannte sich eine Gruppe von Schriftstellern und Geisteswissenschaftlern in Oxford, deren bekannteste Mitglieder J.R.R. Tolkien und C.S. Lewis waren. Die Inklings-Gesellschaft e.V. widmet sich seit 1983 dem Studium und der Verbreitung der Werke dieser und ihnen nahestehender Autoren sowie der Analyse des Phantastischen in Literatur, Film und Kunst allgemein. Ihre Jahrestagungen werden in Jahrbüchern dokumentiert. Dieser Band enthält zehn Vorträge der Tagung C.S. Lewis – 50 Jahre nach seinem Tod, die 2013 in Aachen stattfand, um eine Einschätzung des Werks des Schriftstellers, Literaturwissenschaftlers und Laientheologen Lewis und seiner Wirkung vorzunehmen, sowie fünf weitere Beiträge und zahlreiche Rezensionen.
«Inklings» was the name of a group of Oxford scholars and writers; its best-known members were J.R.R. Tolkien and C.S. Lewis. The German Inklings-Gesellschaft, founded in 1983, is dedicated to the discussion and dissemination of the works of these authors and of writers commonly associated with them and to the study of the fantastic in literature, film and the arts in general. The proceedings of the annual Inklings conferences are being published in yearbooks. This volume contains ten papers presented at the 2013 conference on C.S. Lewis – 50 years after his death in Aachen that attempted a re-evaluation of the author, literary scholar and lay theologian Lewis and an assessment of his impact. In addition, there are five general articles and numerous reviews.
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Literaten als Theologen? Fundamentaltheologische Anmerkungen zur Gott-Rede von C. S. Lewis und G. K. Chesterton

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Wolfgang Klausnitzer

LITERATEN ALS THEOLOGEN?

Fundamentaltheologische Anmerkungen zur Gott-Rede von C. S. Lewis und G. K. Chesterton

In neueren Veröffentlichungen wurden C. S. Lewis und G. K. Chesterton als Theologen beschrieben. Für manche zeitgenössischen Theologietreibenden in unserer Region ist diese Bezeichnung etwas gewöhnungsbedürftig, da die deutschsprachige theologische Wissenschaft gewöhnlich nicht so sehr den Akzent auf eine leicht verständliche Darstellung legt. Mit dem Eintreten für die Glaubwürdigkeit der Jesusüberlieferung (einschließlich der Christologie) in den Evangelien, die wiederum zurückgehe auf die Botschaft Jesu selbst, widersprechen Chesterton und Lewis einer bestimmten Einschätzung des Neuen Testaments etwa in der Liberalen Theologie und auch von Rudolf Bultmann, dass die Christologie des Neuen Testaments das Produkt der frühchristlichen Gemeindereflexion sei. Sie sind damit Vorläufer eines neuen Trends in der katholischen Systematik und Exegese, zu der z. B. Karl-Heinz Menke, Klaus Berger und Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. gezählt werden können, die einer “Hermeneutik des Vertrauens” in den historischen Wahrheitsgehalt der biblischen Texte das Wort reden.

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