Show Less
Restricted access

Vorzugsaktie und KGaA

Instrumente zur Kontrollerhaltung bei der Eigenkapitalfinanzierung- Unter besonderer Berücksichtigung der Vereinheitlichung von Aktiengattungen

Series:

Jan Winzen

Dass der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) jüngst wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil wurde, verwundert nicht. Das hybride Binnenrecht der KGaA eröffnet Unternehmen vielfach genau dort Gestaltungsmöglichkeiten, wo die Instrumente des Aktienrechts an Grenzen stoßen. Dies zeigt sich insbesondere bei der Abschaffung stimmrechtsloser Vorzugsaktien. Hier kann die KGaA als Äquivalent zur Vorzugsaktie eingesetzt werden und so die Beibehaltung des Machtgefüges innerhalb der Gesellschaft gewährleisten. Diese Arbeit macht es sich zur Aufgabe, Vorzugsaktie und KGaA in den Kontext von Kontrollerhaltung und Eigenkapitalfinanzierung einzuordnen. Im Hauptteil der Arbeit werden die verschiedenen Wege zur Abschaffung stimmrechtsloser Vorzugsaktien näher beleuchtet und die dabei auftretenden Rechtsfragen einer Lösung zugeführt.
Show Summary Details
Restricted access

B. Wirtschaftliche Hintergründe der Unternehmensfinanzierung

Extract



Im Folgenden sollen in der für den Zweck dieser Darstellung gebotenen Kürze wirtschaftliche Hintergründe und grundlegende Begrifflichkeiten der Unternehmensfinanzierung erläutert werden. Dabei erfolgen zunächst überblicksartig eine Systematisierung der verschiedenen Finanzierungsformen21 und eine Darstellung der wesentlichen Entscheidungsparameter22. Zur besseren Einordnung des Untersuchungsgegenstandes erfolgt sodann eine kurze systematische Darstellung wesentlicher Finanzierungsinstrumente.23 In einem weiteren Schritt wird die Bedeutung der Eigenkapitalfinanzierung in Deutschland untersucht.24

I. Systematisierung der Unternehmensfinanzierung

Die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Eigenfinanzierung und Fremdfinanzierung eines Unternehmens ist nur eine von verschiedenen denkbaren Unterteilungen der Finanzierungsmittel.25 Im Folgenden soll eine mehrschichtige Systematisierung der Finanzierungsmittel vorgenommen werden.

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.