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Die Rezeption von Religion in romantischer und moderner Literatur

Alfred de Vigny – Gérard de Nerval

Jonas von Moritz

Die Werke Alfred de Vignys und Gérard de Nervals gelten nicht als religiöse Literatur. Dennoch rezipieren diese beiden französischen Autoren des 19. Jahrhunderts religiöse Formen und Inhalte, die sie ihrer theologischen Bedeutung entledigen, um ihnen eine rein ästhetische Signifikanz zu verleihen. Im Kontext der Säkularisierungsthese beleuchtet diese Arbeit diese Transformierungsprozesse. Anhand der Verschiedenheit der Rezeption von Religion in den untersuchten Werken der beiden Autoren lässt sich die Notwendigkeit einer Unterscheidung von Romantik und Moderne aufzeigen.
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Inhaltsverzeichnis

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Danksagungen

1. Einleitung

2. Funktionalisierung des Christentums und klerikale Selbstbehauptung im Frankreich des 19. Jahrhunderts

2.1 Die Eingliederung der katholischen Kirche in den französischen Staat in der Revolution und im napoleonischen Kaiserreich

2.2 Christlicher Traditionalismus und konservative Ideologie

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