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Konversion zum Islam im 21. Jahrhundert

Deutschland und Großbritannien im Vergleich

Caroline Neumüller

Die Konversion zum Islam, vor allem in vorwiegend nichtmuslimischen Gesellschaften, ist ein wachsendes Forschungsphänomen. Diese Studie konzentriert sich auf die akuten Herausforderungen von deutschen wie britischen Konvertiten zum Islam hinsichtlich ihrer kulturellen und moralischen Veränderungen, Glaubensfragen und Beziehungen zur nichtmuslimischen Mehrheitsgesellschaft sowie neuen muslimischen Gemeinschaft. Unzufriedenheit mit dem ehemaligen Glauben oder sozialen Normen geben der muslimischen Lehre für viele Menschen Attraktivität und den Wunsch nach Zugehörigkeit, die in einer Konversion münden können. Das Hauptaugenmerk der Studie wird auf die einzelnen sich verändernden Verhaltensnormen der Probanden gelegt und das Ergebnis als lebendiger, jedoch auch rationaler Einblick in das Leben von deutschen wie britischen Konvertiten dargestellt.
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Kapitel 2 Religiöse Konversion

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2.1. Einleitung

Bei dem Erforschen von religiösen Bekehrungen wird in Erfahrung gebracht, in welchem Umfang und mit welchen Mitteln sie Instanzen von sinnvollen Veränderungen sind, und ob sie im Laufe eines individuellen Lebens plötzlich oder allmählich erscheinen. Dieser Fokus bestimmt zu einem gewissen Grad den Umfang und die Methodik dieser Studie: Sie beinhaltet das Erforschen von Individuen, die zum Islam konvertiert sind und die sichtbare Veränderungen aufweisen oder auch nicht.

Die Interviews und Fragebögen basierten auf einem Selbststudium und auf offenen Fragen. Die Gestaltung und Ausführung der Untersuchung konzentrierte sich vorwiegend auf qualitative und quantitative Ergebnisse, da das Interesse vorwiegend den reichhaltigen Informationen in einzelnen Fällen galt, und nicht der Herstellung von verallgemeinerbaren Daten. Es wurde nicht versucht ein starres Muster für die Bekehrungserfahrungen zu definieren, sondern stattdessen wurde die Komplexität und Vielfalt erkundet, indem eine Vielzahl von Sichtweisen geschaffen wurde. Dies beinhaltete den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Interviewer und Interviewten, sodass beide Parteien ehrlich und offen mitwirken konnten.

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