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«Content and Language Integrated Learning» (CLIL) im Musikunterricht

Eine Studie zu CLIL-Musikmodulen

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Charlott Falkenhagen

Vor dem Hintergrund der bisher eher geringen Beachtung des Unterrichtsfachs Musik für ein integriertes Sachfach- und Fremdsprachenlernen ( Content & Language Integrated Learning) untersucht diese Arbeit das besondere Potenzial von Musik als CLIL-Modulpartner. Gerade aufgrund der fachspezifischen Arbeitsweisen in Form von rezeptiv-/produktiv-handelnder Auseinandersetzung mit Musik und einer dadurch erhöhten Emotionalität sowie Involviertheit der Lernenden ergeben sich vielfältige positive Begegnungen mit der Fremdsprache als Arbeitssprache. Neben einer ausführlichen Diskussion des Forschungsstands zu CLIL-Musik stehen auf der Basis einer unterrichtspraktischen Studie Aussagen zu motivationalen, fachlich-inhaltlichen, fremdsprachlichen sowie interkulturellen Aspekten im Fokus. Diese werden im Hinblick auf die Lehr- und Lernpraxis von CLIL-Musikmodulen diskutiert und interpretiert.
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4 Die unterrichtspraktische Studie zum CLIL-Musikmodul: empirische Exploration und Design

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Das Kapitel 4 stellt das Design und den Verlauf der durchgeführten unterrichtspraktischen Studie vor. Neben dem theoretischen Rahmen und den methodischen Herangehensweisen sollen die Zielsetzungen der Studie, die konkreten Fragestellungen, die Auswahl des empirischen Materials sowie die zeitlichen, personellen und materiellen Ressourcen, die für die unterrichtspraktische Durchführung zur Verfügung standen, näher beleuchtet werden.

Als Basisdesign dieser Studie wird die in der qualitativen Forschung verankerte Form der Momentaufnahme, d.h. die Zustands- und Prozessanalyse zum Zeitpunkt der Forschung, gewählt (vgl. Flick 2010: 253). Neben Vergleichs- und Fallstudien ist das eine Form qualitativer Forschung, die verschiedene Ausprägungen des Expertenwissens, das im Feld im Moment der Forschung existiert, u.a. in Interviews, erhebt und miteinander vergleicht. Es wird eine Zustandsbeschreibung zum Zeitpunkt der Forschung gegeben, in die aber auch die Rekon-struktion eines Prozesses in retrospektiver Perspektive eingearbeitet werden kann (vgl. ebd.: 255).

Die generellen Zielsetzungen dieser unterrichtspraktischen Studie richten sich auf die vielschichtige Erfassung, Beschreibung und Erklärung des untersuchten Gegenstands zu den bereits im vorangegangenen Kapitel aufgeführten Hypothesen. Der grundsätzliche methodische Ansatz der Daten-Triangulation verfolgt dabei weniger die Strategie einer Validierung der Ergebnisse, sondern erhöht lediglich die Breite, Tiefe und Konsequenz des methodischen Vorgehens (vgl. ebd.: 304).

4.1 Empirische Annäherung und Forschungsdesign

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