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Controlling, Compliance und Corporate Governance

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Edited By Joachim Gruber, Gabriele Günther and Horst Muschol

Dieser Sammelband enthält Beiträge über die Interne Revision und zur Funktion und Bedeutung des Controllings. Darüber hinaus werden auch personalwirtschaftliche und arbeitsrechtliche Themen sowie Fragen des Produktportfolios und der Bedarfsplanung erörtert. Ein Beitrag analysiert die wirtschaftliche Situation in der Slowakei.
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Die Interne Revision im Spannungsfeld von Corporate Governance, Compliance und Controlling: Stefan Röhrbein

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Dr. Stefan Röhrbein

In diesem Artikel soll der Versuch unternommen werden, die Rolle, die Risiken und Entwicklungschancen der Internen Revision im mittelständischen Umfeld angesichts der vor allem seit 2007 verstärkt geführten Compliance-Diskussion näher zu beleuchten. Mittelständisches Umfeld meint hier nicht die üblichen Definitionen der Unternehmensgröße. Wendete man diese an, gäbe es außer im hier nicht betrachteten Finanzbereich kaum diese Funktion. Hier soll die Größe der Revisionsabteilung zählen, und dies ist nach den Erfahrungen des Arbeitskreises Mittelstand im DIIR e.V. (Deutsches Institut für Interne Revision) zwischen 1 bis 6 und maximal 10 Mitarbeitern, meist auch erst in Unternehmen ab 500 Mitarbeitern aufwärts.1

Jeder kluge Unternehmer wird schon aus purem Eigeninteresse und Selbstschutz darauf hin wirken, in Zahlenform Klarheit über seine Zielerreichung zu bekommen. Um finanzwirksame Prozesse rechtzeitig auszusteuern, zu lenken und zu beherrschen gibt es das Controlling.2 Es liefert möglichst zeitnah, Prozess begleitend und unmittelbar Informationen aus der Buchführung. „Der Controller hat sich als Berufsbild in der Unternehmenspraxis tief verankert. Längst ist seine Position nicht mehr nur auf Großunternehmen beschränkt, sondern findet sich in Unternehmen (fast) jeder Größenordnung.“3

Dies kann man von der Internen Revision bei weitem noch nicht sagen, vor allem nicht im mittelständischen Umfeld. Aus der Erfahrung von Erhebungen wie ← 101 | 102 → der Enquete des DIIR 20084 und verschiedenen anderen Befragungen sowie eigener Beobachtung und Erhebung ergibt sich ein differenziertes Bild.

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