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Literalität und Partizipation

Über schriftsprachliche Voraussetzungen demokratischer Teilhabe

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Demokratie-Stiftung der

Die Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln veranstaltete im März 2012 in Kooperation mit der Demokratie-Stiftung eine internationale Fachtagung zum Thema Literalität und Partizipation, um einen aktiven Austausch verschiedener Akteure der (politischen) Grundbildung und ihrer Perspektiven zu ermöglichen. Das Anliegen der Veranstaltung war, die Bedeutung schriftsprachlicher Grundbildung für die aktive Teilhabe am gesellschaftlich-demokratischen Prozess herauszuarbeiten. Migration und kulturelle Heterogenität wurden mit Blick auf das herrschende Verständnis von Grundbildung und ziviler Teilhabekompetenz reflektiert. Hierauf folgte die Erörterung von Zielfiguren und didaktischen Konsequenzen für die politische Bildung.
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Grußwort anlässlich der Tagung Literalität und Partizipation der Stiftung Demokratie

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Dr. Johannes Neyses,Kanzler der Universität zu Köln und Mitglied des Kuratoriums der Demokratiestiftung

Meine sehr geehrten Damen und Herren, im Namen des Rektorats der Universität zu Köln, und zugleich im Namen des Kuratoriums der Demokratiestiftung der Universität möchte ich Sie ganz herzlich zu der heutigen Tagung willkommen heißen.

Lassen Sie mich zu Beginn kurz darstellen, welche Ziele die Demokratiestiftung verfolgt: Nach ihrer Satzung verfolgt die Stiftung den Zweck, durch Wissenschaft und Bildung einen friedlichen Beitrag zur Verbreitung und Vertiefung demokratischer Ideen zu leisten. Wir haben damals, als wir die Stiftung gegründet haben, ganz bewusst in der Satzung verankert, dass unser Ziel die Verbreitung und Vertiefung demokratischer Ideen durch Bildung und Wissenschaft ist; d.h. wesentliches Ziel der Stiftung ist die Demokratieforschung, denn gerade die Universität zu Köln bietet mit ihrer großen Fächervielfalt sehr gute Voraussetzungen dafür, die rechtlich-strukturellen, historischen und politikwissenschaftlichen Fragestellungen von Demokratie wissenschaftlich zu bearbeiten. Die wissenschaftliche Bearbeitung unterstreicht, dass genau dies Sache der Universität ist und nicht, ähnlich wie eine Bürgerinitiative vorzugehen. Dabei sind Bürgerinitiativen und entsprechende Aktivitäten für ein demokratisches Gemeinwesen natürlich von hoher Bedeutung; die Diskussion um Stuttgart 21 zeigt, wie sehr die Menschen nach mehr Partizipation streben und sich für dieses Ziel persönlich engagieren oder in politischen Parteien, Interessensvertretungen oder Bürgerinitiativen einsetzen. Dass dies so ist, ist gut und begrüßenswert, indes sollte sich die Universit...

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