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Bestand und Wandel des Völkerrechts

Beiträge zum 38. Österreichischen Völkerrechtstag 2013 in Stadtschlaining

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Edited By Wolfgang Benedek, Hans-Peter Folz, Hubert Isak and Matthias C. Kettemann

Dieser Sammelband enthält die Beiträge des 38. Österreichischen Völkerrechtstags 2013 in Stadtschlaining, der dem Thema Bestand und Wandel des Völkerrechts gewidmet war. Der Fokus des ersten Teils liegt auf aktuellen Fragen von Frieden und Sicherheit in den internationalen Beziehungen. Der zweite Teil des Bandes zeigt die vielfältigen Herausforderungen aktueller Völkerrechtspraxis auf. Erfahrungsberichte beleuchten die Tätigkeit der Völkerrechtsbüros der Außenministerien Österreichs, Deutschlands und der Schweiz. Im dritten Teil werden herausragende Ergebnisse aktueller völkerrechtlicher Forschung vorgestellt, von der Vertragstreue bis zum Verhältnis von staatlicher und völkerrechtlicher bzw. staatlicher und europarechtlicher Rechtsordnung. Im abschließenden vierten Teil berichten Vertreterinnen und Vertreter österreichischer Universitäten über die Lehre des Völkerrechts und seine Didaktik.
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Die Theorie des Rechtserzeugerkreises und der völkerrechtliche Vertrag in der österreichischen Rechtsordnung

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Lando Kirchmair*

Prolog

Bevor ich in medias res gehe, erlaube ich mir kurz offenzulegen, wie es dazu gekommen ist, dass ich mich als Doktorand an das allseits bekannte, vielerorts diskutierte, um nicht zu sagen heiß umstrittene, „Verhältnis von Völkerrecht zu Landesrecht“ herangewagt habe. Mein ursprüngliches Dissertationsthema war das „ambulante Gesundheitssystem Österreichs“. Da ich als Student ein besonders Interesse am Völkerrecht gefunden habe, lag es nahe, mein ursprüngliches Dissertationsvorhaben im Lichte der Einwirkungen des internationalen und europäischen Rechts zu analysieren. Dabei bin ich auf die – zugegebenermaßen für mich zuerst äußerst verwirrenden – Theoriestreitigkeiten zum Verhältnis von Völkerrecht und Staatsrecht im Allgemeinen und auch auf die divergierenden Rezeptionstechniken im Speziellen gestoßen. Eine tiefer gehende Neugierde war geweckt und ehe ich mich versah, war ich mitten in dem, was ich hier vorstellen darf: „Die Theorie des Rechtserzeugerkreises.“

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