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Inhalt und Wirkung der Haftungskonzentration gemäß § 8 Abs.2 PartGG in der akzessorischen Neu- und Altverbindlichkeiten- sowie allgemeinen Rechtsscheinhaftung von freiberuflich tätigen Ärzten

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Moritz Vettermann

In seiner Arbeit beschäftigt sich der Autor zuerst mit der Frage, wann im Fall des Befasstseins mehrerer Arzt-Partner an einem schadenbringenden Behandlungsauftrag ein Bearbeitungsbeitrag von untergeordneter Bedeutung vorliegt, welcher die Haftung ausschließt. Im zweiten Kapitel liegt der Fokus auf dem Inhalt und der Wirkung des § 8 Abs. 2 PartGG in der akzessorischen Altverbindlichkeitenhaftung (§ 8 Abs. 1 S. 2 PartGG i. V. m. § 130 HGB). Der Verfasser zeigt hier eine bislang in der Literatur nicht diskutierte Haftungsproblematik «de lege lata» auf, die sich in Fällen ergeben kann, in denen ein ehemals bei der Partnerschaft angestellter Arzt dieser als Sozius beitritt. Im dritten Kapitel beleuchtet der Verfasser zunächst die Möglichkeiten einer allgemeinen Rechtsscheinhaftung im Partnerschaftsrecht und befasst sich anschließend mit Inhalt und Wirkung des § 8 Abs. 2 PartGG in der allgemeinen Rechtsscheinhaftung
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Zweites Kapitel Die Eintrittshaftung von ursprünglich angestellten Mitarbeiterärzten für Altverbindlichkeiten gemäß § 8 Abs. 1 S. 2 PartGG i. V. m. § 130 HGB, § 8 Abs. 2 PartGG

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I. Einführung in die Haftungsproblematik

Nachdem im Ersten Kapitel die gesellschaftsrechtlichen Haftungsgrundlagen der Partnerschaft unter besonderer Berücksichtigung des Inhalts der Haftungskonzentration auf den befassten Arzt-Partner untersucht wurden, soll in diesem Kapitel eine spezielle Fallkonstellation beurteilt werden, bei welcher sich im Bereich der akzessorischen Altschuldenhaftung eine bislang nicht diskutierte Haftungsfrage durch Wirkung der Haftungskonzentration in § 8 Abs. 1 S. 2 PartGG stellt. Es geht um die Frage der konzentrierten Inanspruchnahme eines neu in die Partnerschaft eintretenden Arztes für berufliche Fehler wegen solcher Behandlungsbeiträge, die der Neu-Partner bereits vor Beitritt als Mitarbeiterarzt geleistet hat. Als Verständnisgrundlage sei zunächst die relevante Situation dargestellt, wie sie in der Praxis vorstellbar ist.

1. Sondierung der haftungsrechtlich relevanten Sachlage

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