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Zivilgerichtliche Verfahren

Grundlagen des Zivilprozesses und der Freiwilligen Gerichtsbarkeit- Ein Studienbuch

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Stefan Smid

Dieses Buch wendet sich an Studierende der Rechtswissenschaft, insbesondere im Schwerpunktstudium Zivilprozessrecht und Familienrecht, sowie an Rechtsreferendare. Die Darstellung will Verständnis für die Aufgaben und die Funktionsweise von zivilgerichtlichen Verfahren wecken. Die Grundstrukturen des Zivilprozesses, die Besonderheiten des familiengerichtlichen Verbundverfahrens in Ehescheidungssachen und die Problemstellungen nichtstreitiger Verfahren von Kindschafts- und Nachlassgerichts- bis hin zu Grundbuchverfahren werden angesprochen. Ein wesentliches Augenmerk wird auf verfahrensrechtliche Fragen gelegt, die im Zusammenhang des Insolvenzrechts auftreten. Verfahrensrechtliche Institute werden dabei im Zusammenhang ihres Sinnbezugs auf das materielle Zivilrecht erörtert.
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Vorwort

Vorwort

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Die vorliegende Darstellung dient dem problemorientierten Zugang zu Verfahren vor den ordentlichen Gerichten, denen die Zivilgerichtsbarkeit des streitigen Zivilprozesses ebenso wie die Angelegenheit der freiwilligen Gerichtsbarkeit und nicht zuletzt die familiengerichtlichen Verfahren anvertraut sind. Anders als ein Lehrbuch des ZivilProzessrechts (oder früher: der freiwilligen Gerichtsbarkeit) nimmt diese Darstellung zivilgerichtliche Verfahren in wesentlichen struktur- und systembildenden Schwerpunkten in den Blick. Diese Darstellung soll Verständnis für verfahrensrechtliche Fragen und für das Verhältnis zwischen Zivilverfahren und materiellem Zivilrecht fördern. Sie soll besonders Schwerpunktstudenten des Studienschwerpunktes „Zivilverfahren“ Material an die Hand geben, nachzuvollziehen, dass Verfahren in zivilrechtlichen Angelegenheiten der Erfüllung unterschiedlicher Aufgaben dienen: Deren Grundprobleme und Strukturen werden hier beispielhaft behandelt. Dabei wird der Zivilprozess als Grundform und nichtstreitige Verfahren als Form richterlicher Aufgabenerfüllung außerhalb der Streitentscheidung erörtert.

Diese Überlegungen gründen nicht zuletzt in dem mit Hans-Martin Pawlowski 1990 veröffentlichten Lehrbuch „Freiwillige Gerichtsbarkeit“. Viele Überlegungen, für die Hans-Martin Pawlowski verantwortlich zeichnete, haben Eingang in diese Darstellung gefunden, auch wenn heute der mit dem Inkrafttreten des FamFG im Oktober 2009 veränderten Rechtslage Rechnung zu tragen war.

Dank schulde ich den Mitarbeitern meines Lehrstuhls an der Christian Albrechts-Universität zu Kiel für ihre vielfältige Hilfe bei der Ausarbeitung, die sich über einen langen Zeitraum hingezogen hat und deren Ergebnis erst ein Versuch ist. Dank schulde ich weiter Herrn Rechtsanwalt Torsten Martini, der das Buch als Ganzes kritisch gelesen und wertvolle Hinweise gegeben hat. Meine Familie hat...

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