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Tourismuskommunikation

Im Spannungsfeld von Sprach- und Kulturkontakt- Mit Beiträgen aus der Germanistik, Romanistik und Anglistik- Unter Mitarbeit von Maria Vittoria Spissu

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Edited By Doris Höhmann

Die Kommunikation in der Touristik hat in der germanistischen Forschungslandschaft bislang vergleichsweise wenig Beachtung gefunden. Mit seinen insgesamt 18 oftmals kontrastiv ausgerichteten Beiträgen aus der Germanistik, Anglistik und Romanistik möchte der mehrsprachig angelegte Band dazu beitragen, die hier entstandene Lücke zu schließen. Mit verschiedenen Schwerpunktsetzungen werden in den Beiträgen sprachliche Darstellungswelten und -weisen in der Tourismuskommunikation, Sprach- und Kulturtransfer sowie sprachdidaktische Herausforderungen behandelt. Der Band setzt es sich insbesondere zum Ziel, einen einführenden Überblick über Themenschwerpunkte und aktuelle Forschungstendenzen zu vermitteln.
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Il “corpus del Rinascimento”: uno strumento per la comunicazione in ambito specialistico. Tra studi linguistici, storia dell’arte e turismo culturale

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Doris Höhmann* e Maria Vittoria Spissu**

Abstract

Die verschiedenen kommunikativen Aufgaben im Bereich des kulturellen Tourismus stellen hohe Anforderungen an die Sprach- und Sachkenntnisse der hier Tätigen (Touristenführerlnnen, ÜbersetzerInnen u.a.), so dass nach Mitteln und Wegen gesucht werden muss, die eine gezielte Sprachförderung bzw. Sprachaneignung ermöglichen. Hier setzt der vorliegende Beitrag an. Vorgestellt wird das „Renaissance-Korpus“, ein hochgradig spezialisiertes Korpus aus deutschen, italienischen und englischen Fachtexten zu Werken der Renaissance, dessen Einsatzmöglichkeiten unter Bezugnahme auf das Sprachenpaar Deutsch-Italienisch als Hilfsmittel für die gezielte Einarbeitung in den fachbezogenen Sprachgebrauch erläutert werden.

Diskutiert werden zudem die Notwendigkeit und die Vorzüge der interdisziplinären Zusammenarbeit mit Vertretern der Sachfächer (hier der Kunstgeschichte), die sich für beide Seiten als vorteilhaft erwiesen hat: Aus der Perspektive der Sprachwissenschaft besteht der Vorteil einer solchen Zusammenarbeit nicht nur darin, dass durch den fachlichen Austausch Fragen zur Fachterminologie und zum Sprachgebrauch leichter erfasst und geklärt werden können. Vielmehr ist insbesondere auch die hochgradige Spezialisierung des Korpus der Auswahl inhaltlich eng verwandter Texte gedankt, die ohne umfassendere Fachkenntnisse so nicht vorzunehmen ist. Für die Kunstgeschichte erweist sich die moderne Korpuslinguistik hingegen als Hilfswissenschaft, die über die Frage, wie z.B. besondere Merkmale von Kunstwerken versprachlicht werden, eine leichtere Erfassung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowohl bildlicher als auch kunsthistorischer Darstellungen ermöglicht bzw. den Blick dafür schärft.

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