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Bankertrag und Bevölkerungsdynamik

Eine empirische Untersuchung für deutsche Sparkassen

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Marco Oestmann

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den quantitativen Auswirkungen des demographischen Wandels auf die zukünftige Ertragslage der deutschen Sparkassen. Hierzu wird ein mikroökonometrisch fundiertes Simulationsmodell genutzt, in das neben offiziellen Bevölkerungsprognosen ein neuartiger, detaillierter Datensatz von knapp 2,5 Millionen Kunden elf deutscher Sparkassen einfließt. Für verschiedene Szenarien werden aus dem Modell Prognosen der Kunden- und Ertragsentwicklung für den deutschen Sparkassensektor bis 2025 auf NUTS II-Ebene abgeleitet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass für den Sparkassensektor insgesamt eine recht stabile Ertragssituation zu erwarten ist. Für einige Regionen, insbesondere in Ostdeutschland, ergibt sich dagegen eine existenzgefährdende Ertragserosion.
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Vorwort

Der Weg zur Promotion ist mitunter lang und steinig. Und auch wenn es einem manchmal so vorkommt, man geht ihn nie alleine. Deshalb möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, den wichtigsten Begleitern und Unterstützern - natürlich ohne Anspruch auf Vollzähligkeit - zu danken.

An erster Stelle steht hierbei ohne Zweifel Prof. Dr. Michael Berlemann, mein Doktorvater, der diesen Titel mit Fug und Recht trägt. Er brachte bei seiner Berufung an die Helmut-Schmidt-Universität Hamburg (HSU) ein Drittmittelprojekt mit und hatte die Idee, mich mit der Durchführung und weiteren konzeptionellen Entwicklung zu betreuen. Aus diesen Anfängen ist letztendlich diese Arbeit als wissenschaftliches Kuppelprodukt entstanden. Er war als Freund und Ratgeber immer präsent und half als Navigator, wenn es notwendig war, methodische Klippen und strukturelle Untiefen gekonnt zu umschiffen. Ein besserer Betreuer auf fachlicher, aber auch auf persönlicher Ebene dürfte kaum zu finden sein. Ebenfalls danken möchte ich in diesem Zusammenhang Prof. Dr. Wolf Schäfer, der ebenfalls eine intellektuelle Inspirationsquelle für mich ist und dankenswerter Weise das Zweitgutachten erstellt hat.

Die vorliegende Dissertation entstand schließlich im Zeitraum zwischen Mitte 2007 und Ende 2010 an der HSU und am Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) im Rahmen von zwei Forschungs- und Beratungsprojekten mit insgesamt elf deutschen Sparkassen. Sie spiegelt insofern den institutionellen Stand zum Jahresende 2010 wider. Da die Arbeit ohne die herausragende Kooperationsbereitschaft dieser elf beteiligten Sparkassen nicht hätte entstehen können, möchte ich mich hiermit nochmals bei den involvierten Instituten und besonders bei den verantwortlichen Mitarbeitern für ihre großartige Unterstützung bedanken.

Ebenso gebührt ein Dank allen ehemaligen Kollegen an der HSU und am HWWI, insbesondere aber Prof. Dr. Alkis Otto und Prof. Dr. Henning Vöpel, für die angenehme und produktive Arbeitsatmosphäre, die die Fertigstellung dieser Arbeit sehr befördert hat. Befördert hat die Fertigstellung auch Benjamin Baumgärtel, der mit beeindruckendem Fleiß und Können große Teile des Manuskriptes Korrektur gelesen hat. Egle Wahl schließlich leistete wertvolle Unterstützung bei den letzten Formatierungsarbeiten. Vielen Dank dafür! ← VII | VIII →

Auf privater Ebene möchte ich meiner Frau Christin danken, die alle Höhen und Tiefen aus nächster Nähe mit mir durchlebte und sich Ihre Erwähnung redlich verdient hat. Meinen Eltern und insbesondere meinem Vater gebührt schließlich mein letzter und herzlichster Dank für alles. Sie haben immer an mich geglaubt, mich gefördert und unterstützt. Ich wünsche allen Lesern eine spannende und erhellende Lektüre.

Hamburg im Mai 2014

Marco Oestmann