Show Less
Restricted access

Konjunktur und Region

Ausgewählte Probleme der regionalen Konjunkturforschung

Carsten-Henning Schlag

In der jüngeren makroökonomischen Forschung wird die Region im Sinne subnationaler bzw. kleinräumiger Wirtschaftseinheiten verstärkt zum Untersuchungsgegenstand. Die regionale Konjunkturforschung verbindet Ansätze der klassischen, d.h. nationalen Konjunkturanalyse mit Erkenntnissen aus der Regionalökonomie. Auf dieser Grundlage wird ein Instrumentarium entwickelt, das es erlaubt, Konjunkturanalysen und -prognosen für kleine Wirtschaftsräume zu erstellen. Der Auswirkung räumlicher Interdependenzen, Spillover sowie Pendlerbewegungen und Migration auf die regionale Konjunktur kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu. In diesem Tagungsband sind Aufsätze von Konjunkturforschern aus verschiedenen europäischen Ländern enthalten, deren Forschungsschwerpunkt im Bereich der regionalen Konjunkturforschung liegt. Die in deutsch und englisch verfassten Beiträge geben wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der regionalen Konjunkturanalyse und -prognose. Sie wurden anlässlich der ersten Liechtensteiner Konjunkturgespräche 2004 in Vaduz präsentiert.
Aus dem Inhalt: Carsten-Henning Schlag: Strukturelle Charakteristika der Kleinstvolkswirtschaft Liechtenstein – Ansgar Belke/Jens M. Heine: On the Endogeneity of an Exogenous OCA-Criterion: The Impact of Specialisation on the Synchronicity of Regional Business Cycles in Europe – Michael Graff: Identifikation internationaler Konjunkturverbunde anhand des Kapitalkoeffizienten – Sara Carnazzi Weber: Ein Barometer zur Abbildung der regionalen Konjunktur – Renata Grzęda Latocha: Survey Data and the Euro Area Business Cycle – Fredy Hasenmaile: Die Regionalanalyse am Beispiel des Fürstentums Liechtenstein.