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Parianismus!

Der Fall der «Kriegskinder» in Vorarlberg - Zwischen Feindschaft und Partnerschaft (1946-1995)

Clément Mutombo

Das Leid der "Kriegskinder" zeigt ohne Zweifel, dass die Vergangenheit nicht vergangen ist. Die Kinder österreichischer Frauen und französischer "Besatzer" litten bzw. leiden Zeit ihres Lebens unter Stigmatisierung, Ablehnung und Intoleranz von Seiten der einheimischen Bevölkerung. Weder das Mutterland noch das Vaterland, beide zum Zeitpunkt ihrer Geburt Feinde, aber heute Partner in der Europäischen Union, konnten und können ihrer Identitätskrise ein Ende setzen. Der Autor hat die "Kriegskinder" in Vorarlberg respektvoll interviewt und erklärt mit Hilfe des Konzepts der Erbsünde und der Verdammung das Schweigen der Behörden rund um diese individuelle Tragödie des Zweiten Weltkriegs.
Inhalt: «Kriegskinder» als Paria? – Unschuldig, aber verdammt – Ständige Suche nach dem Vater – Niemals das Gesicht des Vaters sehen zu können – Das Recht zu lieben – Erbsündetheorie.