Show Less
Restricted access

Das Paraśurāma-Kalpasūtra

Sanskrit-Edition mit deutscher Erstübersetzung, Kommentaren und weiteren Studien

Claudia Weber

Das Paraśurāma-Kalpasūtra (PKS) ist eine Anleitung für das tägliche Ritual, wie es so oder ähnlich bis heute in der hindu-tantrischen Schule der Śrīvidyā von Verehrern der Göttin Lalitā ausgeübt wird. Der südindische Sanskrittext aus dem 15. oder 16. Jahrhundert wird hier das erste Mal in eine europäische Sprache übersetzt. Die verschlüsselten Mantras des linkshändig-tantrischen Werkes konnten mithilfe von Autoren der gleichen Tradition dechiffriert werden. Dazu gehören die Schriften von Umānanda, Rāmeśvara, Lakṣmaṇa Rānaḍe, Cidānandanātha und Svāmī Kar’pātrī. Der Kommentar des Lakṣmaṇa Rānaḍe von 1889 (bislang nur in Form von Manuskripten erhältlich) konnte im Laufe eines DFG-Projekts zum PKS an der Universität Münster als Manuskriptkopie vor Ort beschafft werden.
Inhalt: Sanskrittext und deutsche Übersetzung des Paraśurāma-Kalpasūtra – Auszüge aus den Überarbeitungen/ Kommentaren von Umānanda, Rāmeśvara, Lakṣmaṇa Rānaḍe – Studien zu den Kommentatoren – Entstehungszeit und -raum des PKS – Verschlüsselungstechniken – Aufbau und Stil des Textes.