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Fiktionale Literatur als Quelle ethnologischer Identitätsforschung

Identitätsbedürfnisse im zeitgenössischen Melanesien

Antonia Löschner

Diese Arbeit entwickelt eine neue ethnologische Methode zur Erschließung der kulturellen Aspekte zeitgenössischer Identitätsbedürfnisse und Identitätsprobleme aus fiktionaler Literatur. Hierfür werden ethnologische, literaturwissenschaftliche, psychologische und soziologische Theorien mit empirischen Ergebnissen zusammengeführt. Die empirischen Daten wurden durch die ethnologische Analyse fiktionaler Literatur aus Papua-Neuguinea, den Salomonen und Vanuatu gewonnen. Entwickelt wurde die Methode für die Erschließung der zeitgenössischen Identitätsbedürfnisse von Angehörigen indigener Gesellschaften in den Städten. Sie kann jedoch ebenso die Untersuchung weiterer Umbrucherfahrungen, z. B. im Rahmen der Integrationsforschung, unterstützen.
Inhalt: Ethnologische Analyse fiktionaler Literatur – Theorie und Methodik – Identitätsbedürfnisse im Umbruch – Melanesische fiktionale Literatur – Melanesische Literaturgeschichte – Identitätsbedürfnisse und -probleme im zeitgenössischen Melanesien.