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Erinnerungskultur des 20. Jahrhunderts

Analysen deutscher und polnischer Erinnerungsorte- Redaktionelle Bearbeitung durch Michał Łuczewski und Jutta Wiedmann

Museum des Warschauer Aufstand

Dieses Buch ist im Rahmen der Seminarreihe «Erinnerungskultur des 20. Jahrhunderts in Polen und Deutschland» entstanden. Das vom Stefan Starzyński Institut (Museum des Warschauer Aufstands) und Jugend bewegt Europa e.V. organisierte Projekt fand 2008 in Warschau und Berlin statt. Das Werk enthält Analysen deutscher und polnischer Erinnerungsorte, die mit Hilfe einer auf die Theorie Charles Tillys zur Untersuchung gesellschaftlicher Bewegungen gestützten Methode durchgeführt wurden. Das einheitliche Forschungskonzept erlaubt es, Phänomene beider Erinnerungskulturen zu vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu identifizieren. Der zweite Teil der Publikation besteht aus Essays der Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer.
Inhalt: Jan Ołdakowski: Vorwort – Jutta Wiedmann: Erinnerungskultur des 20. Jahrhunderts in Polen und Deutschland - warum dieses Projekt? – Michał Łuczewski/Paulina Bednarz-Łuczewska: Wie soll man Erinnerungskultur und Geschichtspolitik in Polen und Deutschland untersuchen? – Beata Godlewska: Das staatliche Museum Auschwitz-Birkenau – Benedikt Volbert: Die Gedenkstätte Buchenwald – Marten Münzberg: Das Kreuzberg Museum in Berlin – Anna Pukajło: Das Zentrum KARTA in Warschau – Larissa Majerczyk: Das Museum in der «Runden Ecke» in Leipzig – Stefan Neumann: Das Stasimuseum in Berlin – Julia Maas: Die Villa ten Hompel in Münster – Margareta von Oswald: Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin – Anna Majewska: Der Platz der Ghetto-Helden in Krakau – Mariusz Drozdowski: Das Zentrum der Gedanken Johannes Paul II. in Warschau – Henriette Ullmann: Das Ausstellungsprojekt «Zug der Erinnerung» – Ewa Olesiuk: Der Weg des Jüdischen Erbes in Białystok – Judith Hoehne: Die ehemaligen KZ-Außenlager Kaufering um Landsberg – Ewa Aleksandra Gruczek: Das Museum der Geschichte Polens in Warschau – Justyna Gmitrzuk: Das europäische Solidarność-Zentrum in Danzig – Christian Schülke: Das NS-Dokumentationszentrum München – Tim Völkering: Von der privaten Stiftung «Zentrum gegen Vertreibungen» zur Bundesstiftung «Flucht, Vertreibung, Versöhnung» – Andrzej Babańczyk: Das Lapidarium im Warschauer Stadtteil Białołęka – Paulina Maja Kitlas: Das Museum der Erinnerung an den Kommunismus in Warschau – Michał Łuczewski/Paulina Bednarz-Łuczewska: Polnische und deutsche Erinnerungskultur. Eine zusammenfassende Analyse der Fallstudien – Christian Schülke: Zeit und Erinnerung. Vergleich der Feierlichkeiten zum Warschauer Aufstand 1994 und 2004 – Mariusz Drozdowski: 70 Jahre nach dem September 1939 - können Polen und Deutsche gemeinsam des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs gedenken? – Marten Münzberg/Benedikt Volbert/Tim Völkering: Emotionen an Erinnerungsorten. Eine geschichtsdidaktische Perspektive – Justyna Gmitrzuk: Emotionen an Erinnerungsorten. Eine museumswissenschaftliche Perspektive – Stefan Neumann/Anna Pukajło: Sprache und Identität. Herausforderungen in der deutsch-polnischen Erinnerungsdebatte. Plädoyer für ein Wörterbuch der deutsch-polnischen Missverständnisse – Dominik Owczarek/Piotr Pindor: Stadt der Erinnerung, Kreative Stadt Projekttreffen - Ideenpool – Claudia Kleinert: Europa erleben - Europa verstehen - Europa gestalten. Die Ziele von «Jugend bewegt Europa».