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Reiten- Handlung und Erlebnis

Zur Psychologie und Soziologie des Reitens

Heinz Meyer

Die Arbeit erläutert die ausschlaggebenden psychologischen und soziologischen Gesichtspunkte der Beschäftigung des Menschen mit dem Pferd im allgemeinen sowie mit dem Reiten im besonderen. Sie tut dies aufgrund der Beschreibung und der Analyse des vielfältigen Bildes der Mensch-Pferd-Beziehung in der Gegenwart, verweist aber auch immer wieder auf aussagekräftige Phänomene dieser Beziehung in der Vergangenheit. Nach psychologischen Vorbemerkungen werden exemplarische Interviewaussagen zur Begegnung mit dem Pferd und zum Reiten wiedergegeben. Die Reit-Welt wird durch das Pferd, die Natur, die Bewältigung von Aufgaben und die Reitergesellschaft gekennzeichnet. Die Theorien und Erklärungen der Mensch-Pferd-Beziehung werden kritisch referiert. Ausführlich geht der Autor in diesem Rahmen auf die Beziehung der Mädchen zum Pferd ein.
Inhalt: Reiten als Handlung und Erlebnis – Die Reit-Welt – Das Pferd – Die Natur – Die Bewältigung von Aufgaben – Die Reitergesellschaft – Der Boom des Reitsports – Die soziale Herkunft der Reiterinnen und Reiter – Die Feminisierung des Reitsports – Die Beziehung der Mädchen zum Pferd – Das Pferd als das «große, warme, weiche Leben» – Das Pferd als Bindeglied «zwischen Puppe und Partner» – Die Beschäftigung mit dem Pferd als «Medium der Emanzipation» – Die Beherrschung des Pferdes – Das Stark-Werden mit Hilfe des Pferdes – Das Empfinden von Geborgenheit beim Pferd und in der Reitergesellschaft – Der Entwurf und das Wagnis eines besseren und intensiveren Lebens mit dem Pferd – Der Zusammenhang von Handlung und Erlebnis – Die Komplexität häufig konfligierender Inhalte des Erlebens – Lerntheoretische Erklärungen – Psychoanalytische Analysen und die Komplexität des seelischen Geschehens.