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Die Taliban in den Stammesgebieten Pakistans

Eine sicherheitspolitische Analyse der Jahre 2001–2011

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Carsten Michels

Der Sturz des Taliban-Regimes in Afghanistan gegen Ende 2001 setzte Entwicklungen in Gang, welche die über Jahrzehnte weitestgehend friedlichen pakistanischen Stammesgebiete (FATA) zu einer durch Kämpfe und Anschläge geprägten Region haben werden lassen. Militante Islamisten verfolgen seitdem von hier aus ihre regionalen und internationalen Ziele – auch gegen Deutschland. Die Studie behandelt die Frage nach der Herstellung von Sicherheit in den FATA und stützt sich auch auf die Analyse der sicherheitspolitischen Akteure. Die Schlussfolgerungen legen nahe, die Politik gegenüber den FATA mehr im historischen und regionalen Kontext zu formulieren. So erscheinen die Erfahrungen der Offiziere der «British Raj» dienlicher, als die Hatz nach raschen Ergebnissen im Korsett des «US War on Terror».

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