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Sprache und Erfahrung in den Schriften von Maurice Merleau-Ponty

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Regula Giuliani-Tagmann

Merleau-Ponty prägte in seinem Frühwerk aufbauend auf sprachpathologischen Untersuchungen einen eigentümlichen Strukturbegriff, der sich später veränderte aufgrund der Rezeption von Husserls Phänomenologie und De Saussures Linguistik. Sein Werk kann als Versuch der Synthese eines strukturalistischen und eines phänomenologischen Vorgehens gedeutet werden.
Im Hinblick auf das Problem der Beschreibung von Sprache und Erfahrung wird das Spannungsverhältnis zwischen diesen beiden Sichtweisen im Gesamtwerk nachgezeichnet. Zudem wird Merleau-Pontys Sprachanalyse mit neueren Arbeiten (von Habermas, Watzlawick u.a. ) in Verbindung gebracht.
Aus dem Inhalt: Die Symbolik des Sprechens in «La structure du comportement» - Leib und Sprache in der «Phénoménologie de la perception» - Der Weg zur Sprachontologie in «Le visible et l'invisible».