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Ausgewiesen, abgeschoben

Eine Geschichte des Ausweisungsrechts in Österreich vom ausgehenden 18. bis ins 20. Jahrhundert

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Ilse Reiter-Zatloukal

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der auch am Ende des 20. Jahrhunderts höchst aktuellen Thematik der Voraussetzungen für Ausweisungen und der Durchführung derselben. Dargestellt wird nicht nur das Ausländer betreffende Ausweisungsrecht in seiner historischen Entwicklung, sondern auch die z. T. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts bestehenden verschiedenen Formen der Inländerausweisung. Ein Hauptaugenmerk wird dabei auf die Instrumentalisierung des Ausweisungsrechtes für staatliche Maßnahmenpolitik gelegt, wie dies beispielsweise bei der Bekämpfung von Anarchismus und Sozialdemokratie im 19. Jahrhundert deutlich zutage trat. Hinsichtlich der Durchführung von Ausweisungen wird sowohl die Vollziehung derselben durch den Schub und andere Maßnahmen als auch die strafrechtlich zu sanktionierende unerlaubte Rückkehr (Reversion) behandelt.