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Österreich und der Heilige Stuhl im 19. und 20. Jahrhundert

Hans Paarhammer and Alfred Rinnerthaler

Das Werk beinhaltet alle Vorträge, die anläßlich eines am 18. und 19. Mai 2000 durchgeführten Symposiums gehalten wurden. Veranstalter war das Institut für Kirchliche Zeitgeschichte am Internationalen Forschungszentrum für Grundfragen der Wissenschaften in Salzburg. Diese Vorträge werden ergänzt durch weitere Beiträge zum Forschungsgegenstand und zu kulturpolitisch relevanten Themen, die für die Beziehungen zwischen Wien und dem Vatikan im gegenständlichen Zeitraum von Relevanz waren. Zwei Aufsätze zum sensiblen Verhältnis von Staat und Evangelischer Kirche in Österreich beziehungsweise zum antikatholischen Affekt im österreichischen Protestantismus beschließen diesen Forschungsband.
Aus dem Inhalt: Alfred Rinnerthaler: Österreich und der Heilige Stuhl im 19. und 20. Jahrhundert. Vom Werden eines Forschungsprojektes – Donato Squicciarini: Die Apostolischen Nuntien in Wien von 1529 - 2000 – Christian Steeb/Birgit Strimitzer: Österreichs diplomatische Vertreter am Heiligen Stuhl im Spiegel der k. (u.) k. Vatikanpolitik im 19. Jahrhundert – Rupert Klieber: Geld und Soldaten für den bedrängten ‘Papst-König’. Die Mobilisierung österreichischer Katholiken zu ‘Peterspfennigen’, Solidaradressen und in Michaelsvereinen 1859-1871 - quantifizierbarer Ultramontanismus? – Franz Ortner: Der Benediktiner-Fürsterzbischof Franz de Paula Albert Eder (1876-1890) von Salzburg und das «Privilegium Salisburgense» – Hans Paarhammer: Entscheidung der Konzilskongregation zum Kollegiatstift Seekirchen – Alfred Rinnerthaler: Der Fall Wahrmund. Politische, rechtliche und diplomatische Turbulenzen im Umfeld von Modernismus und Antimodernismus in Österreich – Franz-Heinz Hye: Das Canisianum in Innsbruck - errichtet 1910/11 als ein später Markstein der Gegenreformation, heute ein Hort der Ökumene – Maximilian Liebmann: Wie werden Päpste gewählt? Die Konklave 1914 und 1922 – Herbert Kalb: «Dispensehen» und die Innsbrucker Juristenfakultät: Das Fakultätsgutachten vom 27. November 1919 – Josef Kremsmair: Der Beitrag Bischof Hudals am Zustandekommen des österreichischen Konkordates von 1933/34 – Rudolf Zinnhobler: Von Linz nach Rom - Ein Weg zur liturgischen Erneuerung durch das Zweite Vatikanische Konzil – Gerhard B. Winkler: Die apostolische Visitation der österreichischen Stifte durch Fürsterzbischof Andreas Rohracher von 1946 - 1953 – Richard Potz/Brigitte Schinkele: Die kirchliche Trauung im staatlichen Recht Österreichs. Ein Beitrag zur Geschichte des Verhältnisses von Staat und Katholischer Kirche in den langen Fünfzigerjahren – Wilhelm Rees: Theologische Fakultäten als gemeinsame Angelegenheit von Staat und Kirche. Kirchenrechtliche und staatskirchenrechtliche Vorgaben für die Neuordnung des theologischen Studiums – Hugo Schwendenwein: Österreich und die Reform des kirchlichen Gesetzbuches – Johann Hirnsperger: Das Kathedralkapitel - auch nach dem erneuerten Recht eine bedeutende Einrichtung in der Diözese – Friederike Zaisberger: Römische Erinnerungen. Das Werden einer Ausstellung – Karl Schwarz: «Für die evangelischen ... Kultusangelegenheiten eine eigene ... Abteilung». In memoriam Günter Sagburg – Gustav Reingrabner: Rom oder Wittenberg - vom antikatholischen Affekt im österreichischen Protestantismus.