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Selbstfinanzierende Lohn- und Beschäftigungssubventionen

Björn Benken

Arbeitslosigkeit ist volkswirtschaftlich teuer. Ihr Abbau würde den Staatshaushalt spürbar entlasten. Deshalb wurde schon öfters die Vermutung geäußert, daß sich bestimmte arbeitsmarktpolitische Maßnahmen aus sich selbst heraus finanzieren könnten. Bislang gibt es jedoch nur wenige theoretische Modelle, die diese Hypothese stützen, und nur wenige empirische Analysen, die diese Fragestellung explizit berücksichtigen. Für das Anreizinstrument der Lohn- und Beschäftigungssubvention wird in dieser Arbeit theoretisch untersucht, unter welchen Bedingungen eine Selbstfinanzierung möglich ist. Es werden verschiedene Modelle der Lohnbildung sowie verschiedene Subventionsvarianten zugrundegelegt. Empirische Studien und ihre Grenzen werden ebenfalls angesprochen. Aus den Ergebnissen läßt sich eine Empfehlung zugunsten des breiten Einsatzes marginaler Beschäftigungssubventionen herleiten.
Aus dem Inhalt: Einführung – Modelle mit konstantem Lohnsatz – Modell von Kaldor – Modell von Snower – Effizienzanalyse – Verhandlungs- und Gewerkschaftsmonopolmodelle – Insider-Outsider-Modell – Modell von Layard/Nickell/Jackman – Effizienzlohnmodelle – Evaluationsmethoden – Ergebnisse ausgewählter Evaluationsstudien – Gestaffelte Lohnsubventionen im Niedriglohnbereich – Zusammenfassung.