Show Less
Restricted access

Literatur und Kultur in Grenzräumen

Series:

Tanja Lange, Jörg Schönert and Peter Varga

Aus dem Inhalt: Tanja Lange/Jörg Schönert/Péter Varga: Einleitung – Heinz Hillmann: Assimilation und Abgrenzung im Alten Testament. Religiöse Texte in Grenzgebieten – András F. Balogh: Ungarn als Grenzgebiet in der deutschen Literatur um 1200 – Gabriella Gönczy: Der Weg der Schwarzen in die weiße Welt. Zum Kolonialdiskurs in Kleists Die Verlobung in St. Domingo – Szabolcs Boronkai: Welches Vaterland? Was für ein Vaterland? ‘Vaterland’ und ‘Patriotismus’ in den deutschsprachigen Predigten aus dem Grenzraum Ödenburg/Sopron im 19. Jahrhundert – Jörg Schönert: Der Grenzraum Galizien in der Erzählprosa von Karl E. Franzos – Andreas Herzog: Auguste Hauschners Die Familie Lowositz (1908/1910). Ein jüdischer Roman als Dokument von nationalen und innerkulturellen Konflikten – Swantje Köhnecke/Hans-Harald Müller: Kulturzionismus und Avantgarde. Arnold Zweigs Erzählung Quartettsatz von Schönberg. Eine Interpretation – Péter Varga: «Der Großpapa spricht mit dem lieben Gott!» Grenzerfahrungen der Esseker Jüdin Wilma von Vukelich – Tanja Lange: Kulturkonflikte (über)leben. Die sprachlichen und literarischen Strategien der jüdisch-deutschen Schriftstellerin Mascha Kaléko – Ariane Eichenberg: Erzwungene Grenzen und Grenzüberschreitungen im Schreiben angesichts nationalsozialistischer Verfolgung und Vernichtung – Andreas Disselnkötter: «Ellis Island ist meine Heimat.» Grenzerfahrungen in der neueren deutschsprachigen jüdischen Literatur.