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Verbands- und Wirtschaftspolitik am Übergang zum Staatsinterventionismus

Dargestellt anhand der Mitwirkung des Schweizerischen Handels- und Industrie-Vereins und der Kaufmännischen Gesellschaft Zürich bei der Ausgestaltung der schweizerischen Aussenhandelspolitik im ausgehenden 19. Jahrhundert

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Beat R. Zimmermann

In der Schweiz, einem der verbandsdichtesten Länder, ist die historische Verbandsforschung bis dato noch weitgehend wissenschaftliche terra incognita. Die vorliegende Studie versucht, hier eine Lücke zu schliessen. Sie untersucht vorwiegend anhand von bisher nicht ediertem Quellenmaterial aus Verbandsarchiven, unter welchen Bedingungen Wirtschaftsverbände in unserem Staat entstanden sind und politische Funktionen übernommen haben. Am Beispiel des Schweizerischen Handels- und Industrie-Vereins und seiner Mitwirkung bei der eidgenössischen Aussenhandelspolitik werden die Beziehungen zwischen Wirtschaft, Staat und Politik beleuchtet.