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Autonomie und Verantwortung

Kybernetik von Sozialsystemen

Eduard Schmäing

Die Wissenschaft der politischen Ökonomie befaßt sich mit der Ordnung des Zusammenwirkens von Menschen in einer arbeitsteiligen Gesellschaft und mit der Verteilung der erwirtschafteten Güter und Dienstleistungen. Mit den ausführlich erläuterten Methoden der «normativen Kybernetik» läßt sich u.a. nachweisen, daß die Funktionsfähigkeit einer Wirtschaft auf die Dauer nur durch Wettbewerbsprozesse sichergestellt werden kann. Diese Aussage ist - entsprechend modifiziert - auf beliebige komplexe Systeme übertragbar: Es ist unmöglich, eine ausdifferenzierte Gesellschaft zielstrebig global zu steuern. Die «Sozialdemokraten in allen Parteien» stehen z.B. heute vor der schwierigen «historischen Aufgabe», diese wissenschaftliche Erkenntnis bei ihren politischen Konzepten zu respektieren und sich von der Umverteilung der Einkommen als globale Steuerungsmethode zu verabschieden.
Aus dem Inhalt: Wettbewerb und Bürokratie - Die Volkswirtschaft als Wirkungsgefüge - Wettbewerbssysteme - Optimale Organisationsstrukturen sozio-ökonomischer Systeme.