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Hawai'i und die deutschsprachigen Völker

Niklaus Schweizer

Seit einigen Jahren steht der Pazifik im Brennpunkt des allgemeinen Interesses. In den letzten zweihundert Jahren haben die Europäer zu einem wesentlichen Teil die pazifischen Inseln geformt und geprägt, und die Insulaner haben auf ihre Weise darauf reagiert. Diese kulturellen, politischen und ökonomischen Beziehungen zwischen den Antipoden stellen einen interessanten Aspekt der modernen Geschichte der Menschheit dar.
Die Studie widmet sich zuerst den philosophischen und kulturellen Konzepten, welche Europa auf den Pazifik anwendete und welche somit nicht nur auf Hawai'i beschränkt waren, sondern sich auch auf andere Inseln, ganz besonders Tahiti, erstreckten. Hierauf folgt eine Untersuchung der tatsächlichen Entwicklung Hawai'is, wobei die Taten und Leistungen deutschsprechender Entdecker, Abenteurer, Schriftsteller, Künstler, Musiker, Geschäftsleute und Staatsmänner gebührende Erwähnung finden. Viel Beachtung verdienen dabei die eingesessenen Hawaiianer selbst. Ihre Haltung diesen Einflüssen gegenüber ist recht aufschlussreich, und ihr Echo auf na'aina Kelemania («die deutschen Lande») findet die besondere Aufmerksamkeit des Autors.