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Phänomenologische Semantik

Phänomenologische Analysen natürlichsprachlicher Prädikation unter besonderer Berücksichtigung einer phänomenologischen Mereologie

Olav Wiegand

Phänomenologische Semantik beschäftigt sich zunächst mit der phänomenologisch-psychologischen Genese von Wahrheit, Falschheit und anderen Modalitäten. In der vorliegenden Studie wird die Phänomenologische Semantik in einem ersten Schritt in Richtung einer allgemeinen Bedeutungsmathematik weiterentwickelt. Die technische Grundlage für diesen Schritt bildet die formale Theorie der Teile und Ganzen (Mereologie), da der natürlichsprachliche Bezug auf Strukturganze das Kernstück einer kognitiv-semantischen Theorie ausmacht. Zahlreiche phänomenologische Analysen zu Grundbegriffen wie Teil, Ganzes, Kontextualität, aber auch zur Genese formallogischer Operatoren, zur Paradoxienproblematik sowie zu verschiedenen Ansätzen in der sprachanalytischen Philosophie bereiten die Formalisierung des Begriffs des Strukturganzen vor.
Aus dem Inhalt: Semantik als umfassende Theorie kognitiver Leistungen – Semantik als objektive Logik der Wahrheit – Phänomenologische Mereologie – Abstraktion – Phänomenologische Mereologie als Grundlage phänomenologischer Semantik.