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Der Bindestrich

Vorschlag zur Systematisierung

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Dante Bernabei

Lehr-Erkenntnisse oder Lehrer-Kenntnisse, das ist die Frage. Der Bindestrich ist ein Hilfsmittel zur eindeutigen Kommunikation zwischen Schreiber und Leser. Auf der Basis eines Corpus von 3000 empirisch erhobenen Zusammensetzungen aus der Gegenwartssprache wird eine Systematik für die Verwendung des Bindestrichs entwickelt. Anlass war die Feststellung, dass Vielzahl und Vielfalt der Regeln in den anerkannten Regelwerken wenig zum Ziel einer einheitlichen Schreibweise nach Konrad Duden (1902) beigetragen haben. Innovativ am vorliegenden Konzept ist, dass es ohne explizite Regeln auskommt: die Kriterien für eine visuelle Gliederung der Komposita mittels Bindestrich sind Eindeutigkeit, Übersichtlichkeit, Schreib- und Lese-Erleichterung, Verhinderung irreführender Trennungen u.a.m. Untersucht wurden Wörter der Gemein- und Werbesprache; Termini aus Wissenschaft und Technik wurden in die Analyse einbezogen, weil die Fachsprachen bei der Rechtschreib-Reform von 1996 ausgeklammert blieben. Die Systematik umfasst 15 Wortkategorien mit mehr als 900 interdisziplinären Beispielen aus den ermittelten Corpora. Ein alphabetisches Verzeichnis dieser Beispiele macht das Buch zu einem praktischen Nachschlagewerk.
Aus dem Inhalt: Bindestrich-Schreibung mit Eigennamen, mit Fremdwörtern und Präfixen, bei Buchstaben-Häufungen, zur Hervorhebung, zur «Ver-Eindeutigung», zur Verhinderung irreführender Trennungen etc. – 900 Beispiele in 15 Wortkategorien – Praktischer Ratgeber mit Stichwortverzeichnis.