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Zählt die Zufriedenheit des Patienten?

Zur Berücksichtigung der Präferenzen des Patienten bei der Vergütung ambulanter ärztlicher Leistung im System der GKV

Stephan Meyer

Die zumindest teilweise Vergütung der ambulant ärztlichen Leistungen in Abhängigkeit von der Patientenzufriedenheit kann im Rahmen der modernen, auf Kundenorientierung ausgerichteten Betriebswirtschaftslehre nahezu als Selbstverständlichkeit gelten. Im geltenden Gesundheitssicherungssystem, das durch GKV und das bilaterale Monopol von GKV und KV charakterisiert ist, ist der Vorschlag jedoch nahezu revolutionär und scheinbar utopisch. Der Autor überprüft diesen Vorschlag in seiner Arbeit Schritt für Schritt, und es gelingt ihm, ihn von Schritt zu Schritt überzeugender werden zu lassen.
Aus dem Inhalt: Die Rolle der Präferenzen des Patienten für die Gesundheitsversorgung als System der sozialen Sicherung – Einflußfaktoren, Anreizwirkungen und Rahmenbedingungen für die Vergütung ambulanter ärztlicher Leistung – Die Meinung des Kunden zählt: Zufriedenheit als wichtiges Evaluationskriterium einer Dienstleistung berücksichtigt die Präferenzen des Kunden – Die Patientenzufriedenheit als wichtiges Ergebnis der ärztlichen Behandlung – Die Patientenzufriedenheit als Maßstab für eine ergebnisorientierte Vergütung.