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Gelebtes Leben

Menschen und Menschliches in F. M. Dostojewskijs Romanen

Klaus Schwarzwäller

«Es ist schwer, von Dostojewskij loszukommen, wenn man einmal an ihn geraten ist. Was ist es, das einen packt und bei ihm festhält? Darüber kam ich dazu, nach den Menschen in seinen Romanen zu fragen.» So kennzeichnet der Autor sein Ziel und fährt fort: «Ich suchte – und fand – näheren Zugang zu Dostojewskij, indem ich diesen Menschen genauer nachging und zu erfassen versuchte, was sie ausmacht, was sie bewegt, worin ihre Besonderheiten liegen und wie von ihnen her die Romane Gehalt und Farbe gewinnen.» So wird in den hier gesammelten Studien Dostojewskijs Figuren intensiv nachgegangen und zugleich mit ihrer Wahrnehmung Gehalt, Struktur und Aussage der Romane erfaßt. Klarheit und Schärfe von Dostojewskijs Blick werden dabei ebenso deutlich wie sein keusches Wahren der menschlichen Würde.
Aus dem Inhalt: Menschliche Menschen – Dostojewskijs Zeichnung seiner Figuren – Armut und Würde in Raskolnikoff – Der Quergänger – Die Figur des Schatoff in Die Dämonen – Besessene und Verführte – Theologische Züge und Aspekte in Die Dämonen – Das Geheimnis der Zeiten – Fjodor Karamasoff und sein Mörder, zwei tragische Harlekine.