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Stereotyp und Geschichtsmythos in Kunst und Sprache

Die Kultur Ostmitteleuropas in Beiträgen zur Potsdamer Tagung, 16.-18. Januar 2003

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Katrin Berwanger and Peter Kosta

Aus dem Inhalt: Matthias Freise: Stereotyp und Kulturmythos in der Kultur des 20. Jahrhunderts – Dirk Uffelmann: «S(k)lavenseele». Pavel Josef Šafařík am Übergang vom Hetero- zum Autostereotyp – Helmut Keipert: Die große Ähnlichkeit der slavischen Sprachen als Stereotyp der Slavischen Philologie – Peter Kosta: Zum Tschechenbild bei den Polen und zum Polenbild bei den Tschechen aus der Sicht der Stereotypen- und Prototypensemantik – Helmut Jachnow: Das Stereotyp als soziopsychische und sprachliche Erscheinung und seine Manifestation in formelhaften kroatischen und serbischen Ausdrücken – Hubert Orłowski: Zur Territorialität von Stereotypen im frühen 18. Jahrhundert: der Begriff ‘Wirt(h)schaft’ im preußisch-polnisch-litauischen Grenzland – Helmut Peitsch: Forsters Verabschiedung vom Stereotyp ‘polnische Wirtschaft’ – Konrad Vanja: Dietrich Monten und sein Werk «Finis Poloniae 1831» - eine kontextuelle Berichterstattung – Thomas Gerber: Das Bild des Polen in der deutschen Lyrik während der Zeit des polnischen Novemberaufstandes 1830/31 - die thematische Determiniertheit des Sujets – Marek Rajch: Geschichtsmythen in der polnischen Volksliteratur und die preußische Zensur in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts – Magdalena Meyerweissflog: Tanzfreudige Barbaren und selbstsüchtige Freiheitskämpfer. Ein Überblick über die Darstellung von Kosaken auf den deutschsprachigen Bühnen des 19. Jh.s – Elke Mehnert: Fritz trifft Ivan - oder die Quadratur der russischen Seele – Holger Klatte: Das Bild der Tschechen in der deutschen Literatur – Madlena Norberg: «Sie sind doch Sorbe, nicht»? - Legenden leben ewig – Gerda Haßler: Stereotype und Autonymie in Presseberichten über slavische Länder in romanischen Sprachen – I. Levontina/A. Šmelev/A. A. Zalizniak: Schlüsselkonzepte des russischen sprachlichen Weltbildes – Natal’ja Ufimceva: Kulturelle Stereotype im Kernbereich des sprachlichen Bewusstseins von Weißrussen, Bulgaren, Russen und Ukrainern – Anke Levin-Steinmann: Das Geschlechterbild in ausgewählten Werken der zeitgenössischen russischen Literatur als Quelle für die «Weltbild»-These – Edgar Hoffmann: Identitätskonstruktionen durch Werbung in Russland – Norbert Franz: «Grattez le Russe...» - Beobachtungen zum «Orientalen» (Tatarischen bzw. Asiatischen) im russischen Identitätsdiskurs – Witold Kośny: Nikolaj Leskovs Erzählung Železnaja volja (Der eiserne Wille): offene Affirmation und verborgene Destruktion ethnischer Selbst- und Fremdbilder – Jochen-Ulrich Peters: Die Destruktion des Mythos vom «revolutionären Schriftsteller» - Evgenij Zamjatins Antiutopie My und Vladimir Majakovskijs Verspoem Vo ves’ golos im Kontext der russischen Avantgarde – Natalia Margulis: «Wieso ein Deutscher - ein Spanier ist er»! Nationale Stereotype und ideologische Bilder in Beispielen der russischen Literatur zum Spanischen Bürgerkrieg 1936-39 – Sebastian Donat: (A-)Metrische Mythen - Zum Streit um die Freien Verse in der sowjetischen Literaturwissenschaft – Irina Wutsdorff: «Die großen Philosophen». Methodologische Überlegungen anlässlich eines Stereotyps über den russischen Roman des 19. Jahrhunderts – Christine Gölz: Buratino - der sowjetische Pinocchio. Zur Geschichte eines importierten Nationalhelden – Alicja Nagórko: Sind wir bei der semantischen Erklärung von Ethnonymen auf Stereotype angewiesen? oder: Stereotype als Werkzeug der Semantik – Hans-Christian Trepte: Geschichtskultur in Polen. Zur Auseinandersetzung mit Stereotypen und Geschichtsmythen in der polnischen Literatur – German Ritz: Geschichtsmythische Entwürfe an einer Epochengrenze. Romantik und