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Freihandel und Umweltschutz

Legitimation und Grenzen grüner Handelsbeschränkungen in EU und WTO

Gerald G. Sander and Andreas Sasdi

Das Spannungsverhältnis zwischen Freihandel und Umweltschutz ist so aktuell geblieben wie vor einem Jahrzehnt. Die EU sucht die widerstreitenden Belange der Ökonomie und Ökologie über den Erlass immer neuen Sekundärrechts voranzutreiben. Die Osterweiterung 2004 stellt eine zusätzliche Herausforderung für die Umsetzung der europäischen Umweltstandards in den mittelosteuropäischen Mitgliedstaaten dar. In der WTO bleibt abzuwarten, ob die Doha-Runde den seit langem international gesuchten goldenen Schnitt zwischen den Handels- und Umweltinteressen von bald 150 Staaten findet. Diese Studie macht die erheblichen europarechtlichen Anforderungen und weltwirtschaftsrechtlichen Schwierigkeiten auf diesem Wege deutlich und legt Vorschläge zu ihrer Überwindung vor.
Aus dem Inhalt: Das Umweltargument im Gemeinschaftsrecht: Einschlägige Rechtsprechung des EuGH – Das Umweltargument im Lichte der EG-Warenverkehrsfreiheit – Umweltschutz im EG-Sekundärrecht – EG-Außenkompetenzen im Umweltbereich – Der Umweltschutz im Rahmen der Welthandelsorganisation – Umweltschutz und Freihandel aus Sicht der WTO – Handelsbeschränkungen zur Verbesserung des Umweltschutzes – Das Öko-Labelling – Multilaterale Lösung zur Beseitigung globaler Umweltbeeinträchtigungen.