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Die Westlinke und die DDR

Journalismus, Rechtsprechung und der Einfluss der Stasi in der DDR und der BRD- Symposium, 26.-27. Mai 2005, Universität Mainz

Änne Bäumer-Schleinkofer

In diesem Band werden die Referate des Symposiums Die Westlinke und die DDR: Journalismus, Rechtsprechung und der Einfluss der Stasi in der DDR und der BRD veröffentlicht, das vom 26. bis 27. Mai 2005 an der Universität Mainz stattgefunden hat. Primäres Anliegen dieser Tagung war es, zur Differenzierung der Westlinken und ihrer Kontakte zum SED-Staat beizutragen und hier vor allem auch den bisher kaum berücksichtigten Gesichtspunkt der Rechtsprechung mit einzubeziehen. In einem neuen Ansatz wurden als Referenten Zeitzeugen, Wissenschaftler und Juristen eingeladen. So entstand eine Mischung aus wissenschaftlichen Analysen und Erfahrungsberichten, die neue Einblicke in diesen bisher wenig bearbeiteten Teil der deutsch-deutschen Geschichte liefert.
Aus dem Inhalt: Manfred Wilke: Die innerdeutschen Beziehungen und der Wandel des DDR-Bildes in der Bundesrepublik – Tilo Prase: Schattenreporter des Ostfernsehens. Wie Linke im Westen under-cover für das DDR-Fernsehen arbeiteten – Günter Schabowski: Kommunistisches Medienverständnis und Praxis der DDR-Presse – Änne Bäumer-Schleinkofer: Die ABC-Waffenkampagne der DDR: Die Desinformationspolitik der Stasi über die westdeutsche C-B-Waffenforschung – Klaus Eschen: Unterschiede in der Rechtsprechung und Rechtsauffassung in der DDR und der BRD - Zwei Konfliktkulturen im Vergleich – Joachim Lampe: Die Zusammenarbeit westdeutscher Journalisten mit dem MfS als strafbare Spionage – Georg Herbstritt: Erkenntnisse über die Westarbeit der MfS aus Spionageverfahren der 90er Jahre. Ein Fallbeispiel: Der Einfluss allgemeiner Stimmungslagen auf die erfolgreiche Anwerbung von Agenten.