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Europas Außenpolitik

Die EU als globaler Akteur

Eckart D. Stratenschulte

Die Europäische Union sei, so sagte ihre eigene Sicherheitsstrategie im Jahr 2003, zwangsläufig ein globaler Akteur, sie müsse aber ihre strategischen Ziele aktiver verfolgen. Dabei ist ihr erstes Handlungsfeld der europäische Kontinent, aber auch die Beziehungen mit den anderen Teilen der Welt müssen in den Blick genommen werden. In diesem Band nehmen Politiker, Diplomaten und Wissenschaftler eine aktuelle Bestandsaufnahme der europäischen Außenpolitik vor, um so einen Beitrag zur Beurteilung der internationalen Handlungsfähigkeit der EU und zur Umsetzung ihrer Sicherheitsstrategie in konkrete Politik zu leisten.
Aus dem Inhalt: Manfred Görtemaker: Partnerschaft mit Problemen oder Probleme mit der Partnerschaft? Veränderungen in den transatlantischen Beziehungen – Anatolij Ponomarenko: Die Ukraine, Europa und Überlegungen zu einer neuen Ostpolitik der EU – Barbara Lippert: Braucht Europa eine neue Ostpolitik? - Thesen und Vorschläge für eine intensivierte EU-Nachbarschaftspolitik – Eckart D. Stratenschulte: ENP, EWR Plus oder EU Minus - die EU suchte neue Formen – Peter Altmaier: Das europäisch-islamische Verhältnis - kein Ausweg aus der Krise? – Sonja Hegasy: Das europäisch-islamische Verhältnis - ein Kommentar zu Peter Altmaier – Michael Gahler: Eine Strategie für Afrika – Peter Schmidt: Die Afrika-Strategie und ihre Umsetzung – Luiz Felipe de Seixas Corrêa: Vor dem EU-Lateinamerika-Gipfel: Erwartungen an Europa – Günther Maihold: Die Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika in der «Erwartungsfalle»: Konturen einer Reform.