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Macht und Medien

Über das Verhältnis von Politik und Kommunikation

Gerhard Göhler, Cornelia Schmalz-Jacobsen and Christian Walther

Welche Macht haben die Medien, wie kann sich der Journalismus zwischen Plenum und Talkshow behaupten, was können Wahlkämpfe bewirken? Die Reflexion medialer Praxis im Umfeld politischer Macht war Gegenstand der vom OSI-Club organisierten Ringvorlesung «Macht und Medien – über das Verhältnis von Politik und Kommunikation». Es geht um Lokaljournalismus und den Korrespondenten, der aus Afrika berichtet. Der Berichterstattung über Bundesregierung und Bundestag steht der Trend zur Personalisierung gegenüber. Image und Realität einer alternativen Tageszeitung werden (selbst-)kritisch betrachtet. Möglichkeiten und Grenzen der «Reformkommunikation» werden aus politischer wie aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet. Und Wahlkampf – politische Kommunikation auf der Überholspur – wird auf Risiken und Nebenwirkungen abgeklopft.
Aus dem Inhalt: Cornelia Schmalz-Jacobsen: Liberale und Medien – Uwe Vorkötter: Die Macht der Medien in der Mediendemokratie – Tissy Bruns: Politikberichterstattung zwischen Plenum und Talkshow – Lorenz Maroldt: Das Lokale ist politisch – Jürgen Leinemann: Personalisierung in der Politikberichterstattung – Ulrike Herrmann: Wie alternativ ist die Alternativpresse, wenn es um die Frauenfrage geht? – Peter Radunski: Wahlen und Werbung - Was Wahlkampf bewirkt, und was nicht – Jürgen Trittin: Regierung - Macht - Medien. Möglichkeiten und Grenzen von Regierungskommunikation – Josef Klein: Grenzen der Reformkommunikation am Beispiel der Agenda 2010 – Bartholomäus Grill: Auf verlorenem Posten? Als Korrespondent in Afrika – Jutta Roitsch: Beruf als Politik – Karl Hermann Flach zwischen FDP und FR – Christian Walther: Nachwort: Politologie und Publizistik in Berlin - einige (un-) akademische Bemerkungen zu einem akademischen Defizit.