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Transnationale Zivilgesellschaft

Einsichten und Perspektiven aus Städten in Grenzregionen- Europa im Wandel

Anke Petrat, Angela Kindervater, Susanne Rippl and Klaus Boehnke

Dieses Buch versteht sich als Bestandserhebung zum Vorhanden- und Nicht-Vorhandensein grenzüberschreitender und lokaler zivilgesellschaftlicher Strukturen in Grenzregionen Deutschlands und seiner Nachbarn Frankreich, Polen und Tschechische Republik. Material aus ExpertInnen-Interviews, Repräsentativbefragungen und Ortsbegehungen bilden die Grundlage für eine Würdigung der Qualität transnationaler zivilgesellschaftlicher Strukturen in 16 Städten diesseits und jenseits der Staatsgrenze: Słubice, Frankfurt/Oder, Zgorzelec, Görlitz, Děčín, Pirna, Karlovy Vary, Annaberg-Buchholz, Cheb, Marktredwitz, Domažlice, Furth im Wald, Mulhouse, Müllheim, Strasbourg und Kehl. Der Band ist im Rahmen des DFG-geförderten Projekts «Soziale Integration nach der vierten Erweiterungsrunde der EU» entstanden.
Aus dem Inhalt: Geschichte der Länder: Konfliktpotentiale können grenzüberschreitende Aktivitäten beeinflussen – Die Beziehungen zwischen Polen und der DDR: Zwei sozialistische Staaten mit Differenzen – Die Beziehungen zwischen der ČSSR und der DDR: Eine Vernunftehe mit Krisen – Die Beziehungen zwischen der ČSSR und der BRD: Vorsichtige Annäherung unter Bedingungen des Kalten Krieges – Die Beziehungen zwischen Frankreich und der BRD: Durch Institutionalisierung zur Aussöhnung – Städteportraits – Słubice - Frankfurt an der Oder: Zwei Städte mit einer langen gemeinsamen Geschichte – Zgorzelec - Görlitz: Zwei Städte an der Neiße - einstmals eine Einheit – Děčín - Pirna: Gemeinsam gewachsen? Über 30 Jahre einer Städtepartnerschaft – Karlovy Vary - Annaberg-Buchholz: Zwei Städte mit Gegensätzen – Cheb - Marktredwitz: Tendenzen der Annäherung – Domažlice - Furth im Wald: Persönlichkeiten prägen grenzüberschreitende Zusammenarbeit – Mulhouse - Müllheim: Zwei Wirtschaftsstandorte in der französisch-deutschen Grenzregion – Strasbourg - Kehl: Offen für Europa und den Nachbarn – Größeres Interesse für grenzüberschreitende Aktivitäten als tatsächliches Engagement – Vorhandensein von Gelegenheiten für Grenzüberschreitungen – Sprache als Schlüssel für grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation - Englisch als Ausweg? – Sport, Kultur, Soziales und wenig politisches Engagement - verbindende Muster von Freizeitaktivitäten – Solide Finanzausstattung und einfache Verwaltungsstrukturen fördern grenzüberschreitende Aktivitäten – Vorurteile, alte historische Konflikte: Verdrängtes belastet – Besonderheiten und Mentalitäten - Akzeptanz und Suche nach gemeinsamen Zielen und Projekten – Das Projekt EU: Verständigung zwischen den Menschen braucht Zeit.