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Sternstunden weiblichen Schreibens

Auflösen und Bergen

Leo Pollmann

Anhand detaillierter Analysen prominenten weiblichen Schreibens erweist sich ‘Auflösen und Bergen’ als dessen treibende Grundstruktur. Oft geht es dabei um die Auflösung und Infragestellung maskulin besetzter ästhetischer und lebensweltlicher Strukturen und um die Bergung von gelebtem Leben und der Wahrheit der Verhältnisse. Einfühlsame Annäherungen an Texte hauptsächlich französischer aber auch englischer und deutscher Autorinnen, von Marie de France über Mlle. de Scudéry, Mme. de Staël, Bettina von Arnim, Annette von Droste-Hülshoff, Elizabeth Barret-Browning, Jane Austen, George Sand, Emily Brontë, Colette, Simone Weil, Simone de Beauvoir bis hin zu Hélène Cixous und Anne Duden geben Gelegenheit, dies zu verifizieren.
Aus dem Inhalt: Dialogischer Gegenlauf – Weibliches Erzählen im Umkreis höfischer Literatur – Weibliche Märchen in der frühen Aufklärung – Brief und Briefroman – Vertikalität und Gegenlauf – Philosophisch motiviertes Schreiben – Prosa des weiblichen Bewusstseins – Ausweitungen – Grenzfälle - Hélène Cixous und Anne Duden – Auflösen und Bergen (Rückblick).