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Gotthelf

Interdisziplinäre Zugänge zu seinem Werk

Peter Gasser and Jan Loop

Die Autoren der in diesem Band vereinigten deutsch- und französischsprachigen Beiträge erkunden das Werk von Jeremias Gotthelf aus einer interdisziplinären Perspektive und richten ihren Blick vor allem auf die Ausstrahlungskraft von Gotthelfs Texten. Sie untersuchen das Oeuvre an den Grenzübergängen zwischen Literatur und Theologie, zwischen Text und literaturgeschichtlichem Kontext, zwischen Text und Rezeption, zwischen Literatur und ihrer bildnerischen Illustration und medialen Übersetzung. Der interdisziplinäre Zugang macht so die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte des Erzählwerks in unterschiedlichsten kulturhistorischen Kontexten sichtbar.
Aus dem Inhalt: Jan Loop: Der ewige Gotthelf. Werner Günthers Croce-Rezeption und ihre Bedeutung für die frühe Schweizer Gotthelf-Forschung – Alain Boillat : De l’écrit à l’image : le « point de vue » dans les adaptions cinématographiques de Ueli der Knecht et Ueli der Pächter de Franz Schnyder – Marc Fehlmann: Albert Ankers Babylonische Gefangenschaft. Seine Gotthelf-Illustrationen für den Neuenburger Verleger Frédéric Zahn – Monika Ritzer: Literatur als Kulturpolitik. Akzente der deutschen Gotthelf-Rezeption – Peter Stocker: Gottfried Kellers Gotthelf-Rezensionen im Spiegel der Realismusfrage – Hanns-Peter Holl: Gotthelf - Heine - Taillandier – Peter Rusterholz: Gotthelf heute? Gotthelf und der Kirchengeschichtler Hagenbach – Ulrich Knellwolf: Frauen am Grab des Arztes. Der Schluss des ‘Anne Bäbi Jowäger’ und der Schluss des Markusevangeliums – Pierre Bühler : Le règne du mal chez Gotthelf et Ramuz - une comparaison de deux romans – Werner Hahl: Jeremias Gotthelf, Barthli der Korber (1852). Die konservative Ironie des Erzählers – Pierre Cimaz: Le fils de Tell de Jeremias Gotthelf. Du mythe fondateur au mythe édifiant.