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Zur Relevanz mitteleuropäischer Identität

Matthias Flatscher, Caroline Hornstein Tomic and Ante Perisa

Die «Relevanz mitteleuropäischer Identität» wird in diesem Sammelband in vielfältiger Weise diskutiert, indem Überlegungen zu diesem Themengebiet von unterschiedlichen Standpunkten aus in den Blick genommen werden. Die perspektivische Pluralität ergibt sich zum einen daraus, dass divergierende Zugänge – sei es aus juristischer, soziologischer, ökonomischer, kulturanthropologischer, philosophischer, politik- oder literaturwissenschaftlicher Sicht – ins Treffen geführt wurden, zum anderen sind die unterschiedlichen Anläufe der jeweiligen Herkunft geschuldet: Die Vortragenden stammen aus Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Österreich, Montenegro, Serbien sowie Deutschland.
Aus dem Inhalt: Christian J. Ebner: Begrüßung – Florian Raunig: Mitteleuropa und Identität: Zur Relevanz philosophischen Fragens – Peter Kampits: Das Eigene, das Andere und das Fremde – Jure Zovko: Zur Aktualität der Hegel’schen Freiheitskonzeption – Jelena Ðurić: Die Rekonstruktion der Identität - Mitteleuropa und die Interkulturalität – Sonja Tomović-Šundić: Die Gleichheit an Würde und Recht – Caroline Hornstein Tomić: Kulturelle Pluralisierung und Identität - Zur Erfahrung von Grenzgängern – Vahidin Preljević: Mitteleuropa als kulturpolitische Utopie. Zur Phänomenologie eines literarischen Mythos bei Joseph Roth – Klaus Dethloff: Bemerkungen zu nationaler, mitteleuropäischer und europäischer Identität – Judith Knieper: Universales Recht am Beispiel des Übereinkommens über Verträge über den internationalen Warenkauf - ohne Rückgriff auf Identitäten – Ante Periša: Zur Kommunikation im Pluralismus der mitteleuropäischen Lebensformen – Helma Riefenthaler: Für Sich Sein. Für Andere Sein. Dasein und Identität(en) – Matthias Flatscher: Überlegungen zur anonymen Identität des Selbst. Bemerkungen zu Merleau-Pontys Verständnis von Subjektivität.