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Geldpolitische Reaktionsfunktionen und makroökonomische Unsicherheit

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Martin Mandler

Der Zusammenhang zwischen geldpolitischen Reaktionsfunktionen und makroökonomischer Unsicherheit wird in dieser Arbeit aus verschiedenen Blickwinkeln analysiert. Zum einen wird die Bedeutung geldpolitischer Reaktionsfunktionen für die Prognoseunsicherheit über die von der Zentralbank gesteuerten kurzfristigen Zinssätze für die USA empirisch untersucht. Die systematische Reaktion der Zentralbank auf das makroökonomische Umfeld wird mit einer zeitvariablen Taylor-Regel modelliert. Mit Hilfe eines Zustandsraum-Modells und des Kalman-Filters werden ex-ante Prognoseunsicherheiten über den von der Zentralbank gesteuerten kurzfristigen Zinssatz ermittelt und in mehrere interpretierbare Komponenten zerlegt. Zum anderen werden die Implikationen von Unsicherheit über die makroökonomischen Strukturzusammenhänge für optimale geldpolitische Reaktionsfunktionen mit Simulationsstudien am Beispiel der USA analysiert. Es wird untersucht, welche Bedeutung Geldmengengrößen und Aktienkurse in einer optimalen geldpolitischen Reaktionsfunktion erhalten sollten, wenn der Zusammenhang zwischen diesen Variablen und den Endzielen der Geldpolitik unsicher ist.